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Ersatzneubau der Neuen Gertraudenbrücke
Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Blick von der Mitte des Spreekanals stromabwärts
Bild: sbp – schlaich bergermann partner
Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Abendstimmung mit perspektivischer Straßenbahn
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Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Blick von der Mitte des Spreekanals stromabwärts
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Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Abendstimmung mit perspektivischer Straßenbahn
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Bestandsfotos
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Lageplan Verkehrsanlage Neue Gertraudenbrücke
Entwurfsplanung
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Zahlen und Daten
Bauwerksdaten
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Eröffnung
1978
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Spannweite/Gesamtlänge
35,00 m
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Gesamtbreite
34,10 m
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Breite der Überbauten
Überbau West 15,5 m; Überbau Ost 18,0 m
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Konstruktion
Plattenbalkenbrücke (zwei getrennte Überbauten)
Stahlträgerroste mit orthotropen Fahrbahnplatten
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes finanziert.
Fragen und Antworten
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Wird mit dem Ersatzneubau der Neuen Gertraudenbrücke die Querungsmöglichkeit der Gertraudenstraße (B1) unter der Brücke entfallen?
Ja, die neuen Brückenwiderlager werden bis an den Spreekanal herangezogen. Die Uferwege werden auf das vorhandene Straßenniveau hoch geführt. Die Wegebeziehung am Wasser (Fuß- und Radverkehr) wird über breite, signalisierte Straßenquerungen beidseits der Neuen Gertraudenbrücke erfolgen.
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Warum konnte nicht alles so bleiben wie es ist?
Die bestehenden Wegebeziehungen unterhalb der Neuen Gertraudenbrücke und die anschließenden Rampen zur Anbindung zur historischen Gertraudenbrücke bzw. zu den angrenzenden Wegen entsprechen im Bestand nicht dem aktuellen Regelwerk und den Anforderungen an einen barrierefreien Anschluss. Weiterhin stellen die verwinkelten und unübersichtliche Wegeanbindungen eine fortlaufende Konflikt- und Gefahrensituation zwischen dem Fuß- und Radverkehr dar.
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Welche weiteren Gründe und Ziele werden mit dem Ersatzneubau verbunden?
Ziel des Gesamtkonzeptes „Neue Gertraudenbrücke“ ist es, die Stadträume innerhalb des Projektbereiches aufzuwerten und dabei den vielschichtigen Anforderungen aller Nutzer gerecht zu werden. Weiterhin sollte die denkmalgeschützte Gertraudenbrücke wieder erlebbar gemacht, Verkehrsbeziehungen und Verkehrssicherheit verbessert und die uneingeschränkte Barrierefreiheit der Uferwege hergestellt werden. Darüber hinaus sind die verschiedenen Geländehöhe und Geländesprünge anzugleichen, um eine gesamthafte Gestaltung und Organisation der Nutzungsanforderungen zu ermöglichen.
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Wer hat die Entscheidungen getroffen?
Für die Aufgabenstellung des Ersatzneubaues der Neuen Gertraudenbrücke sowie des Umfeldes wurde ein europaweiter interdisziplinärer Wettbewerb ausgelobt. Das Preisgericht bestand aus neun Preisrichterinnen und Preisrichtern, darunter Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Vertreterinnen und Vertretern aus den Fachverwaltungen der Senatsverwaltungen und Bezirksebene.
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Was war das Aufgabe des Wettbewerbs?
Ziel des Wettbewerb war es eine Lösungen für komplexe Anforderungen der Bauabwicklung, Gestaltung, Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Nachhaltigkeit, verbunden mit der Zielsetzung, dass sich der Brückenneubau städtebaulich-architektonisch ins Umfeld der historischen Mitte am Spittelmarkt und der denkmalgeschützten Gertraudenbrücke einfügt und den Stadtraum deutlich aufwertet. Mit einem interdisziplinären Ansatz sollten auch eine schlüssige Neuordnung der Verkehrsanbindungen für den Fuß- und Radverkehr sowie qualitätsvolle attraktive Freiräume mit guten Einbindungen aller Wegebeziehungen geschaffen werden.
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Warum wurde der Siegerentwurf gewählt?
Das ausgewählte Konzept schlägt vor, den Spittelmarkt von allen trennenden Böschungen zu befreien, die beim autogerechten Ausbau geschaffen wurden. So kann dieser zentrale Platz sehr viel schöner, grüner und alltagstauglicher werden. Es war richtig, nicht nur eine neue Brücke, sondern den Platz insgesamt zur Planungsaufgabe zu machen. Das Konzept besticht durch die Verbesserung der Verkehrsbeziehungen und berücksichtigt die denkmalgeschützte Gertraudenbrücke in besonderem Maße. Die zurückgenommene Brückenkonstruktion des Ersatzneubaus zeichnet sich durch ihre Schlankheit verbunden mit einer reduzierten Stützweite aus.
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Kann man an der Planung noch etwas ändern?
Sowohl die Vorplanung als auch die Entwurfsplanung sind bereits abgeschlossen. Der Siegerentwurf wurde im Detail ausgearbeitet und verfeinert. Alle aus dem Wettbewerb eingebrachten Aspekte wurden abgewogen und in optimaler Weise umgesetzt. Die Planungen werden weiter umgesetzt und der Baubeginn soll Anfang 2027 erfolgen.
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Wird die Heilige Gertrauden in der Grünfläche verbleiben?
Die Statue wird nach Beendigung der Grundinstandsetzung der historischen Gertraudenbrücke an ihren ursprünglichen Standort auf der westlichen Brückenbrüstung zurückkehren.
Kontakt
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Tiefbau
Bereich Brücken / Ingenieurbau