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Natur-Park Schöneberger Südgelände

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3

  • Plan Natur-Park Schöneberger Südgelände

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Mit dem Schöneberger Südgelände wurde 1999 zum ersten Mal für Berlin eine Bahnbrache mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt unter Schutz gestellt. Auf dem einstmals lebensfeindlichen Standort des Rangierbahnhofs Tempelhof entwickelte sich eine Naturlandschaft besonderer Art. Sie verdankt ihre Entstehung der politischen Situation im geteilten Berlin und den besonderen ökologischen Standortbedingungen inmitten der Stadt. Kein Gartenarchitekt entwarf das Landschaftsbild, sondern die Natur formte diese außergewöhnliche Landschaft aus Trockenrasen, Staudenfluren und Waldbeständen. Die Bezeichnung “Natur-Park” verdeutlicht dies.

Metalleule, ODIOUS

Wiese mit Steg und den alten Gleisen

Zahlreiche Relikte erinnern noch heute an die ehemalige Nutzung als Rangierbahnhof. Schienen durchziehen die Wiesen- und Waldbereiche, Wasserkräne und Leuchten sind vereinzelt im Gebüsch zu entdecken. Wasserturm, Drehscheibe und die große Halle sind markante Bauwerke.

Der Natur-Park Südgelände ist seit Mai 2000 für Besucherinnen und Besucher geöffnet und durch ein Wegenetz erschlossen, das den alten Bahntrassen folgt. Kunstobjekte und ein über die zentrale Lichtung führender Steg der Künstlergruppe ODIOUS setzen besondere Akzente.

  • Sonnenlicht fällt von links oben auf eine Backsteinmauer. Die senkrechten und waagerechten Fugen treten deutlich hervor. Diagonal von links oben nach rechts unten fällt der Schatten eines Balkens auf die Mauer. Dieser trifft an der unteren Bildkante auf helle filigrane Buchstaben aus Metall. Diese sind an zwei waagerechten dünnen Stäben an der Mauer befestigt und bilden den Satz: „VOR EINFAHRT HALT!“ Ihre verwitterte Oberfläche ist mit Rostflecken durchsetzt.

    "Vor Einfahrt Halt", alte Lokhalle

  • Durch Oberlichter im Dach der weitläufigen alten Lokhalle fällt Sonnenlicht in Streifen quer auf den grauen Betonboden. Ein Gitter im Boden durchzieht die weitgehend leere Halle vom Bildvordergrund bis nach hinten. Das Tragwerk des Hallendaches besteht aus Metallstreben, die auf Pfeilern ruhen. Orange-braun schimmert die Unterseite der hölzernen Dachdeckung zwischen den dunklen Streben hindurch. Die Wände sind aus Ziegelsteinen und teilweise von großen Fenstern durchbrochen. Am entfernten Ende der Halle parkt ein Kleintransporter neben Stellwänden in der rechten Ecke.

    Alte Lokhalle

  • Zentral im Bild verläuft senkrecht ein Graben mit befestigten Seitenwänden aus Beton. Der Boden ist gepflastert. Der Graben ist zirka einen Meter tief und ein Meter fünfzig breit. Links und rechts auf den Mauerkronen der Wände verlaufen rostige Eisenbahnschienen. Der Beton der Mauern ist marode und mit Moos überzogen. Das Pflaster ist stellenweise schief und aus den Fugen geraten. Hier und da bedeckt Laub die Steine. Dichtes Unterholz und üppiges Grün umgeben die ehemalige Arbeitsgrube. Weit entfernt spaziert eine hell gekleidete Besucherin durch den Graben.

    Ehemalige Arbeitsgrube

  • Von links unten ragt ein überdimensional großer Hammer aus rostigem Metall diagonal ins Bild. Er ist Teil des künstlerisch gestalteten Grills im Giardino Segreto. Der Hammerkopf changiert in unterschiedlichen Brauntönen. Unscharf auf der rechten Bildseite erhebt sich der ebenfalls rostige Wasserturm aus Stahl über grüne Baumwipfel zirka fünfzig Meter hoch in den blauen Himmel. Auf dem rostroten Gestell aus fünf Pfeilern und einem dicken Rohr in der Mitte thront der Aufbau mit fünfeckiger Grundfläche und halbkugelförmigem Kuppel-Dach.

    Wasserturm mit Kunstobjekt, ODIOUS

  • Umgeben von dicht belaubten grünen Zweigen steht ein altes marodes Gleissperrsignal auf einem Stahlmast. Der rostige, vernietete, schwarze Kasten ist mit Graffiti besprüht, vertrocknete Zweige hängen heraus. An der Vorderseite befindet sich ein waagerechter schwarzer Balken vor einer ehemaligen runden weißen Milchglasscheibe. Die obere Scheibenhälfte ist noch vorhanden, die untere fehlt. Bei Schrägstellung des Balkens war das Gleis zur Fahrt freigegeben.

    Altes Signal