Klimaschutzrat Berlin

Senatorin Bettina Jarasch und Staatssekretärin Dr. Silke Karcher mit den Mitgliedern des Berliner Klimaschutzrates

Berliner Klimaschutzrat

Der Senat hat am 29. März 2022 auf Vorschlag der Senatorin Bettina Jarasch die künftigen Mitglieder des Berliner Klimaschutzrates berufen. Ein 18-köpfiges unabhängiges Expert:innengremium aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Vertretern der Zivilgesellschaft wird künftig den Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus zu Fragen der Klimaschutz- und Energiepolitik beraten.

Gleichzeitig wird der Klimaschutzrat auf die Einhaltung der Berliner Klimaschutzziele achten, an Strategien und Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung mitwirken sowie eigene Vorschläge entwickeln.
Der Klimaschutzrat wird unter Vorsitz der Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, Bettina Jarasch, kurzfristig seine Arbeit aufnehmen und dabei wichtige Themen wie die Wärme- und Mobilitätswende, die Herausforderungen einer sozial verträglichen energetischen Gebäudesanierung aber auch Fragen im Bereich der Klimaanpassung bearbeiten.

Mit der Berufung der Mitglieder des Klimaschutzrates wird unterstrichen, dass die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung Querschnittsaufgaben des gesamten Senats sind.

Mitglieder des Klimaschutzrates

Dr. Cornelia Auer

Dr. Cornelia Auer

Dr. Cornelia Auer

Wissenschaftliches Profil
Cornelia Auer ist in der Szenarienforschung angegliedert. Hierbei forscht sie an Transformationsszenarien zur Klimaneutralität, aber auch Zukunfts-Projektionen möglicher Klimaschäden und kaskadierender Effekte. Koproduktion von relevantem Klimawissen mit Stakeholdern aus Politik, dem Finanzsektor und BürgerInnen.

Projekte
  • CASCADES – Analyse der Frage, wie Klimafolgen Kaskaden auf Europa übergreifen können. Betrachtung interagierender, sektorübergreifender Auswirkungen des Klimawandels, mit Fokus auf wirtschaftliche und soziale Reaktionen auf diese Auswirkungen.
  • ARIADNE – Evidenzbasiertes Assessment für die Gestaltung der deutschen Energiewende. Schaffung einer verbesserten wissenschaftlichen Grundlage, durch die Gestaltung gemeinsamer Lernprozesse zwischen Wissenschaft, Politik und BürgerInnen.
  • SENSES – Entwicklung eines Klimaservice- Toolkits für EntscheiderInnen aus Politik, dem Finanzsektor und der Wirtschaft, um Klimaszenarien zur Klimaneutralität, Klimafolgen und Anpassung besser in die Umsetzung und Entscheidungsprozesse einbinden zu können.
Berufslaufbahn
  • Seit 2019 Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin (Klimawandel und Energiewirtschaft)
  • Seit 2016 Senior Researcher am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
  • 2013-2016 Projektleiterin, Systemanalystin und Softwaredesigner bei SWP Dresden
  • 2007-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Tutorin am Zuse-Institut Berlin & Freie Universität Berlin. Promotion (Dr.rer.nat) Datenanalyse und wissenschaftliche Visualisierung (FU Berlin)
Dr. Camilla Bausch

Dr. Camilla Bausch

Dr. Camilla Bausch

Direktorin des Ecologic Instituts

Camilla Bausch ist seit 2015 wissenschaftliche und geschäftsführende Direktorin des Ecologic Instituts. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Klima- und Energiepolitik. Viele Jahre trug sie als Teil der deutschen Delegation zu den UN-Klimaverhandlungen bei. In Deutschland hat sie unter anderem die Einführung und die Reformen des Emissionshandels begleitet, sowie Fortentwicklungen des Energierechts im Licht auch der europäischen Entwicklungen.
Dr. Bausch ist Sprecherin des Ecological Research Network (Ecornet) und als solche aktiv im Verbund Projekt Wissen.Wandel.Berlin. Sie ist Co-Vorsitzende der umweltpolitischen T20 Task Force.
Die Berlinerin hat Rechtswissenschaften in Berlin und Köln studiert und promovierte rechtsvergleichend im Energierecht an der Humboldt Universität. Sie hat in den USA, in Belgien und Russland gelebt und gearbeitet.

Dr. Kerstin Busch

Dr. Kerstin Busch

Dr. Kerstin Busch

Dr.-Ing. Kerstin Busch ist seit 2018 Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke und seit April 2019 die Sprecherin der Gesellschaft und u.a. verantwortlich für die Geschäftsfelder Technik und Vertrieb. Kerstin Busch hat an der TU Berlin technischen Umweltschutz sowie der Beuth Hochschule Wirtschaft studiert, sowie an der TU Berlinpromoviert. Anschließend arbeitete sie als Projektingenieurin im Bereich Verfahrenstechnik und Anlagenplanung bei Mannesmann Seiffert sowie als Banking Engineer bei der Deutschen Kreditbank AG, Berlin im Bereich technologieorientierter Unternehmen und Risikobewertung, u.a. im Feld der regenerativen Energien. Für die ibvogt GmbH plante Kerstin Busch solare Fabrikanlagen, woran sich mehrere Leitungspositionen in Beratungsunternehmen in den Bereichen Erneuerbare Energien und Strategieberatung anschlossen. Bevor Frau Busch zu den Berliner Stadtwerken wechselte war sie Niederlassungsleiterin bei der MVV ImmoSolutions GmbH in Berlin.

Felix Creutzig

Felix Creutzig

Felix Creutzig

Felix Creutzig leitet das Einstein Center Climate Change, welches Fokus auf den Klimaschutz in Berlin und Brandenburg legt und dabei Governance, Lösungspfade und digitale Tools erforscht. Er koordinierte das Kapitel über Nachfrage, Dienstleistungen und soziale Aspekte des 2022 publizierten Sachstandsberichts über Klimalösungen des Weltklimarates. Er ist Gruppenleiter am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change und Professor für Nachhaltigkeitsökonomie menschlicher Siedlungen an der TU Berlin. Professor Creutzig war Gaststipendiat an der Princeton University, der University of California, Berkeley, und der Energy Foundation in Peking. Seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten zur Eindämmung des Klimawandels in Städten wurden 2017 mit dem Piers Sellers-Preis der Universität Leeds ausgezeichnet. Felix war Fellow des Studienkollegs zu Berlin und auch Präsident der Alumni-Organisation Netzwerk Europa.

Julia Epp

Julia Epp

Julia Epp

Julia Epp studierte Politikwissenschaften an der Universität Konstanz und Ressourcenökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in der Forschungsgruppe Digitale Mobilität. Derzeit ist Frau Epp am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in Projekten zu Bürgerenergie, Energiekonflikten, Wasserstoff und sozialer Gerechtigkeit tätig. Als Vorstandsvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz im Landesverband Berlin verantwortet sie vor allem die Themen Ausbau der erneuerbaren Energien, Wärmewende und Klimaschutz. Unter anderem war sie Mitglied des Begleitkreises für die Machbarkeitsstudie “Kohleausstieg und nachhaltige Wärmeversorgung Berlin 2030”. Außerdem ist sie eine der Gründerinnen des internationalen Netzwerks ‘Women in Green Hydrogen’.

Jens Feddern

Jens Feddern

Jens Feddern

Dipl.-Ing. Jens Feddern, geboren 1957 in Soltau, begann nach Abschluss seines Studiums sein Berufsleben als Ingenieur bei einer deutschen Reederei im weltweiten Service. 1987 wechselte Jens Feddern zu den Berliner Wasserbetrieben und war zunächst verantwortlich für den Betrieb und die Instandhaltung der Klärwerke in Berlin und leitete zeitweise als Betriebsleiter das Klärwerk Ruhleben.
Ab 1989 verantwortete er als stellvertretender Leiter der Abteilung Klärwerke den Betrieb von acht Kläranlagen der Berliner Wasserbetriebe.
Von 1994 leitete Jens Feddern verschiedene strategische Projekte u. a. mit internationaler Ausrichtung und beriet Führungsmanagement bei wesentlichen Prozessen im Rahmen der Reorganisation verschiedener Unternehmen der Wasser- und Abwasserwirtschaft.
Von 1998 wurde Jens Feddern in den Vorstand der Kanalwerke Budapest berufen, wo er als technisches Vorstandsmitglied den Betrieb, die Instandhaltung des Budapester Kanalsystems, der Abwasserpumpwerke und der Kläranlagen sowie aller Einrichtungen zum Hochwasserschutz verantwortete.
Von 2002 leitete Jens Feddern das Kanalnetz Berliner Wasserbetriebe bis zu seinem Wechsel 2004 zum Leiter Wasserversorgung. In dieser Position verantwortet er bis heute den Betrieb, die Instandhaltung und Erneuerung und Erweiterung der Anlagen zur Trinkwasserförderung, -aufbereitung und -verteilung. Jens Feddern ist in seiner Funktion als Leiter Wasserversorgung gleichzeitig der Katastrophenschutzbeauftragter für die Berliner Wasserbetriebe.

Michael Geißler

Michael Geißler

Michael Geißler

Geschäftsführer der Berliner Energieagentur GmbH

Nach seinem Studium der Verfahrens- und Umwelttechnik war Michael Geißler zunächst als Projektmanager bei der Bewag AG (heute: Vattenfall Europe) und anschließend als beratender Ingenieur selbstständig tätig.
Vor diesem Hintergrund und nach Abschluss eines weiteren Studiums zum Wirtschaftsingenieur übernahm er 1994 mit seinem Eintritt in die Berliner Energieagentur als Prokurist den Aufbau des Bereichs Technik/Projekte. 1997 wurde er vom Aufsichtsrat zum alleinigen Geschäftsführer des Unternehmens bestellt.

Ehrenamtliches Engagement
Michael Geißler ist Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands – eaD e. V. seit 2001, Mitglied des Beirats der Investitionsbank Berlin (IBB) seit 2010 sowie Mitglied des Berliner Klimaschutzrates (früher Energiebeirat) seit 1998. Von 2000 bis 2018 war er zudem Generalsekretär des europäischen Netzwerkes der Agenturen und Regionen für Energie und Umwelt (FEDARENE).

Dr. Kathrin Goldammer

Dr. Kathrin Goldammer

Dr. Kathrin Goldammer

Kathrin Goldammer ist Expertin für Energiewirtschaft und Energietechnik. Als Geschäftsführerin des Reiner Lemoine Instituts in Berlin ist sie seit Februar 2016 für dessen wissenschaftliche und kaufmännische Leitung zuständig.
Frau Dr. Goldammer hat langjährige Erfahrung im Bereich Energiepolitik und Politikberatung sowie in der Energiewirtschaft: Bei einem Schweizer Energieversorger war sie zuständig für die Bewirtschaftung deutscher Gaskraftwerke, im Anschluss leitete sie als Unternehmensberaterin Projekte zur Asset-Bewirtschaftung und Portfoliooptimierung bei Stadtwerken und Industrieunternehmen. Danach wechselte sie ans Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam, wo sie die Plattform Energiewende aufbaute. Zuletzt leitete sie die Geschäftsstelle des Forschungsforums Energiewende, der Multi-Stakeholder Dialogplattform des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Thema Energiewende und Energieforschung.
Nach Forschungsaufenthalten in der Schweiz, den USA und Japan promovierte Frau Dr. Goldammer 2007 in Physik an der Humboldt Universität zu Berlin. Ihr Diplom in Elektrotechnik machte sie 2004 an der Technischen Universität Berlin.
Seit Juni 2021 ist Frau Dr. Goldammer Sprecherin des Berlin-Brandenburger Clusters Energietechnik im Rahmen der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg – innoBB 2025. Sie war Leiterin des wissenschaftlichen Beirats zur Fachtagung „Netzintegration der Elektromobilität“ und ist aktuell Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Konferenz “Antriebe und Energiesysteme von morgen” der Automobiltechnischen Zeitschrift (ATZ). Sie ist weiterhin Mitglied des Beirats des Leibniz-Forschungsverbunds Energiewende. Sie ist ehemaliges Mitglied des Vorstands und aktuell Regionalverantwortliche des Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany e. V. (HYPOS) und gehörte 2020 zum Gründungsteam der Women in Green Hydrogen. Im Dezember 2021 wurde Frau Dr. Goldammer für zwei Jahre in den Beirat für die Wasserstoff-Roadmap des Landes Baden-Württembergs berufen.
Im Jahr 2018 gründete sie zusammen mit Oliver Arnhold die Localiser RLI GmbH.
Frau Dr. Goldammer engagiert sich für die bessere Wahrnehmung von Frauen in der Energiewirtschaft sowie die kritische Auseinandersetzung mit Pseudo- und Parawissenschaften.

Prof. Dr. Bernd Hirschl

Prof. Dr. Bernd Hirschl

Prof. Dr. Bernd Hirschl

Leiter Forschungsfeld Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Berlin sowie Professur und Leiter Fachgebiet Management regionaler Energieversorgungsstrukturen an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg

Prof. Dr. Bernd Hirschl ist seit 1998 am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin tätig, seit 2003 leitet er dort das Forschungsfeld “Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz”. Seit 2012 ist er parallel Professor und Leiter des Fachgebiets Management regionaler Energieversorgungsstrukturen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.
Bernd Hirschl ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und hat hochschulübergreifend an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und der Universität Hamburg studiert. Er schloss 2007 seine Promotion am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin mit Auszeichnung zum Thema Erneuerbare Energien-Politik im Mehrebenensystem ab. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklung, interdisziplinären Analyse und Nachhaltigkeitsbewertung energie- und klimapolitischer Strategien und Instrumente, Technologien und Dienstleistungen. Er leitete und leitet eine Vielzahl von inter- und transdisziplinären Forschungs- und Beratungsprojekten. Beispiele sind die Entwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms sowie die Studie „Berlin Paris-konform machen“ jeweils im Auftrag des Landes Berlin sowie das Gutachten zur Entwicklung des Brandenburger Klimaplans im Auftrag des Landes Brandenburg.

Theresa Keilhacker

Theresa Keilhacker

Theresa Keilhacker

Theresa Keilhacker ist freischaffende Architektin, seit 1998 arbeitet sie in einer Bürogemeinschaft mit Boris Kazanski in Berlin. Sie war von 2005 bis 2013 Vorsitzende des Ausschusses Nachhaltiges Planen und Bauen der Architektenkammer Berlin, seit 2007 ist sie Mitglied im Rat für Stadtentwicklung. Von Mai 2013 bis April 2017 vertrat sie als Vizepräsidentin die Architektenkammer Berlin und war unter anderem zuständig für Stadtentwicklung und Nachhaltiges Planen und Bauen, sowie den Aufbau und die Pflege internationaler Kontakte. 2014 wurde sie in die Kommission für nachhaltiges Bauen (KNBau) am Umweltbundesamt berufen. Theresa Keilhacker ist Mitglied im Netzwerk AfA – Aktiv für Architektur. Seit Mai 2021 ist sie Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

Maren Kern

Maren Kern

Maren Kern

Vorstand BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.

Nach dem Doppelstudium der Rechtswissenschaft und Architektur war Maren Kern als Rechtsanwältin bei einer renommierten Berliner Kanzlei tätig. Im Oktober 1990 wurde sie Justitiarin beim BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., 1993 wurde sie zur besonderen Vertreterin des BBU-Vorstandes bestellt. In dieser Funktion begleitete sie die Wohnungsunternehmen in Berlin und den neuen Bundesländern bei der Bewältigung der großen wiedervereinigungsbedingten Herausforderungen. Ende 1998 übernahm sie die Geschäftsführung der BBU-Tochter Domus Consult Wirtschaftsberatungsgesellschaft mbH, deren Auf- und Ausbau sie maßgeblich voranbrachte. Das Unternehmen berät heute sehr erfolgreich Wohnungsunternehmen und Kommunen.
Seit 1. August 2009 ist Maren Kern Vorstand beim BBU. In dieser Position leitet sie den Interessenbereich, der die Bedürfnisse der Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit vertritt. Daneben ist sie u.a. im Vorstand der BBA Akademie der Immobilienwirtschaft Berlin e.V., im Aufsichtsrat der BBT GmbH, sowie Mitglied bei zahlreichen weiteren Organisationen und Gremien.

Anne Klein-Hitpaß

Anne Klein-Hitpaß

Anne Klein-Hitpaß

Anne Klein-Hitpaß leitet seit Juli 2021 den Forschungsbereich Mobilität beim Deutschen Institut für Urbanistik.

Von 2017 bis 2021 war sie Projektleiterin für Städtische Mobilität bei der Agora Verkehrswende. Zuvor forschte Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Difu, am Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB).

Platzhalter

Dr. Andreas Schnauß

Leiter Grundlagen bei der Vattenfall Wärme Berlin AG

Nachdem Andreas Schnauß ein Studium der Chemie an der Technischen Universität Berlin absolviert hatte, promovierte der Berliner im Bereich technische Chemie. An der Technischen Fachhochschule in Berlin folgte dann ein Aufbaustudium zum Wirtschaftsingenieur. Nach dieser Zeit arbeitete er als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group. Seit 24 Jahren ist Andreas Schnauß bei der Vattenfall Wärme Berlin AG (früher: Bewag AG). Hier beschäftigt er sich heute mit Energie- und Klimaschutzkonzepten.

Matthias Trunk, Vorstand der GASAG AG

Matthias Trunk

Matthias Trunk

Matthias Trunk ist seit September 2016 Mitglied des Vorstandes der GASAG AG, wo er für die Bereiche Vertrieb, EDL, IT, Handel und Erneuerbare Energien zuständig ist. Zuvor war Trunk Alleingeschäftsführer der SWN Stadtwerke Neumünster und der Unternehmen des SWN-Konzerns. Der Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik begann seinen beruflichen Werdegang als Hauptreferent des VEW-Konzerns, in dem er fünf Jahre tätig war. Danach folgten elf Jahre im Konzern der Stadtwerke Düsseldorf. Dort verantwortete er als Prokurist und Hauptabteilungsleiter die Strategie und Unternehmensentwicklung. In den Jahren 2009 und 2010 war Matthias Trunk zudem Geschäftsführer der Stadtwerke Hilden sowie Geschäftsführer der neu gegründeten Grünwerke, die ebenfalls eine Tochter der Stadtwerke Düsseldorf ist.

Henrik Vagt

Henrik Vagt

Henrik Vagt

Geschäftsführer Wirtschaft & Politik der IHK Berlin
Geschäftsführer Beratung & Service der IHK Berlin

Nach dem Studium der Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht in Heidelberg, Aix-en-Provence (Frankreich) und Berlin Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin. Seit 2008 in verschiedenen Funktionen bei der IHK Berlin tätig. Henrik Vagt war von 2011 bis 2018 als Bereichsleiter für die energie- und klimapolitische Arbeit der IHK Berlin verantwortlich. Seit 2018 ist er als Geschäftsführer Wirtschaft & Politik verantwortlich für die Interessenvertretung der Berliner Wirtschaft sowie als Geschäftsführer Beratung & Service für das Servicegeschäft der IHK Berlin. Er ist Mitglied des Aufsichtsrats der Bürgschaftsbank Berlin und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg.

Reiner Wild

Reiner Wild

Reiner Wild

Geschäftsführer des Berliner Mietervereins.

Seit 1981 beim Berliner Mieterverein e.V. tätig, zunächst als Mitarbeiter der Geschäftsführung und als stellvertretender Geschäftsführer. Seit 1.12.2009 Geschäftsführer. Studium der Soziologie in Konstanz und Berlin. Nach dem Studium zunächst tätig für das Wissenschaftszentrum Berlin. Viele Jahre bis 1981 ehrenamtliche Stadtteilarbeit im Rahmen des FU-Projektes „Stadtteilnahe Volkshochschularbeit“.
Seit 2011 im Präsidium des Deutschen Mieterbundes, seit Mai 2019 Vizepräsident.
Mitglied des Arbeitskreises Mietspiegel bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Seit Juni 2010 im Beirat der Berliner Wasserbetriebe. Seit 2016 Verwaltungsratsvorsitzender der Verbraucherzentrale Berlin.
Geboren 1954 in Hannover, verheiratet, drei Kinder, wohnhaft in Berlin-Steglitz.

Carola Zarth

Carola Zarth

Carola Zarth

Persönliche Daten
Geburtsdatum/-ort: 18. Oktober 1965 in Berlin
verheiratet, 1 Tochter

Bildungsweg
  • bis 1981 Gymnasium der Katholischen Schule Liebfrauen, Charlottenburg
  • 1984 Abschluss Groß- und Außenhandelskauffrau, K+K Bosch-Dienst und Großhandel
  • 1989 Abschluss Kfz-Betriebswirtin, Robert Bosch GmbH
Beruflicher Werdegang
  • seit 1989 Geschäftsführerin der Auto-Elektrik G.Holtz & Co.KG, Bosch-Service
  • Familienbetrieb in der 3. Generation (Gründung 1930)
  • seit 1993 geschäftsführende Inhaberin Auto-Elektrik G.Holtz & Co.KG, Bosch-Service
Ehrenamtliche Tätigkeiten und Mandate
  • seit Mai 2019 Präsidentin der Handwerkskammer Berlin
  • seit 2014 Mitglied im Vorstand der Handwerkskammer Berlin
  • seit 2004 Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Berlin
  • Mitglied des Beirats der Investitionsbank Berlin (IBB)
  • Mitglied im Aufsichtsrat der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
  • Mitglied im Aufsichtsrat der Signal Iduna
  • Ehrenvorsitzende der „Unternehmerfrauen im Handwerk“
  • Fördermitglied des Jugend-Kunst- und Kulturprojekts „Schlesische27“
  • Seit März 2020 Beauftragte des ZDH-Präsidiums für Migration, Integration und Frauen im Handwerk
  • Fotomaterial für Presse: Berliner Klimaschutzrat

    Verwendung nur mit Fotonachweis.

    JPG-Dokument (1.8 MB)
    Bild: Ralf Rühmeier

Archiv

Arbeitsbilanz des Klimaschutzrats der 18. Legislaturperiode

  • September 2021: Positionspapier des Klimaschutzrates: Resilienz im Fokus, Klimapolitik in Zeiten des Klimawandels
    Übergabe des Positionspapiers „Resilienz im Fokus – Klimapolitik in Zeiten des Klimawandels“

    Starkregen und Überschwemmungen sowie Dürre- und Hitzeperioden sind heute schon spürbare Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben der Berlinerinnen und Berliner. Daraus ergeben sich eine Reihe von Herausforderung für die gesamte Stadt: Berlin muss klimareslient werden, also robust mit den Auswirkungen des Klimawandels umgehen können. Wie das gelingen kann, beschreibt der Klimaschutzrat in seinem Positionspapier „Resilienz im Fokus – Klimapolitik in Zeiten des Klimawandels“.

  • Juni 2021: Diskussionsveranstaltung: Status und Perspektive der Berliner Klimaschutzpolitik

    In drei Themenblöcken hat am 09.06.2021 der Berliner Klimaschutzrat mit Vertreter:innen der im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien über die größten zukünftigen Herausforderungen beim Klimaschutz diskutiert.

  • August 2020: Positionspapier des Klimaschutzrates: Nutzung der Geothermie in Berlin - Potenziale, Risiken und Handlungsempfehlungen

    Ein wichtiges Ziel der Berliner Energie- und Klimaschutzpolitik ist die stärkere Nutzung von Erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung von Gebäuden, die für ca. 50% der CO2- Emissionen des Landes verantwortlich sind.

    Unter den Erneuerbaren Energien nimmt im Land Berlin die Geothermie derzeit eher eine untergeordnete Rolle ein, gleichwohl kann sie auch ihren Beitrag zu einer CO2-armen Energieversorgung leisten.

    Der Klimaschutzrat hat sich im vergangenen Jahr vertieft mit dieser Thematik auseinandergesetzt und eine eigenständige Arbeitsgruppe eingerichtet. An dieser Arbeitsgruppe nahmen Mitglieder des Rates, fachliche Vertreter*innen einzelner Mitglieder sowie Expert*innen teil. Das Positionspapier wurde in mehreren Sitzungen des Klimaschutzrates diskutiert und im August 2020 angenommen.

  • September 2019: Berliner Klimaschutzrat mahnt mehr Klimaschutz im Berliner MietenWoG an

    Der Berliner Klimaschutzrat hat ein Positionspapier zum Referentenentwurf des „Gesetzes zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin“ (Berliner MietenWoG) erarbeitet. Darin fordert der Rat, mit dem Gesetz nicht nur den sozialen, sondern auch den ökologischen Zielen und Herausforderungen gerecht zu werden. Im Fazit der Stellungnahme heißt es: „Die energetische Sanierung im Gebäudebestand ist bereits seit Jahren weit unterhalb der dringend notwendigen Dynamik, die zur Erreichung der Klimaschutzziele nötig ist. Mit den aktuell im Mieten-WoG-Entwurf formulierten Regelungen drohen aus Sicht des Klimaschutzrates diesbezüglich weitere Verschlechterungen. Der Klimaschutzrat fordert daher, das Gesetz entsprechend nachzubessern.“

    Der Berliner Klimaschutzrat besteht aus zehn Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, berät den Berliner Senat und das Berliner Abgeordnetenhaus in Fragen der Energie- und Klimapolitik, achtet auf die Einhaltung der Klimaschutzziele und begleitet die Umsetzung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms.

  • November 2018: Positionspapier des Klimaschutzrates: Urbane Solarwende in Berlin - Handlungsempfehlungen

    Urbane Solarwende in Berlin – Handlungsempfehlungen

    Der Klimaschutzrat hat sich im vergangenen Jahr in seinem ersten Schwerpunktthema mit der urbanen Solarwende vertieft auseinandergesetzt. Die Solarenergie ist der große Hoffnungsträger unter den erneuerbaren Energien in der Stadt und birgt viele Chancen. Um das Potenzial von 25 bis 30 Prozent Solarstrom bis 2050 zu heben, sind jedoch noch viele Hürden aus dem Weg zu räumen und Anreize zu setzen – und dies bei zum Teil unzureichenden nationalen Rahmenbedingungen.

    Zur vertieften Bearbeitung des Themas wurde eine eigenständige Arbeitsgruppe eingerichtet, an der Mitglieder des Rates, fachliche Stellvertreter einzelner Mitglieder sowie weitere Gäste (u.a. aus zuständigen Senatsverwaltungen) sowie geladene Experten und Expertinnen teilgenommen haben. In mehreren Sitzungen wurde ein Positionspapier erarbeitet, das im Anschluss vom gesamten Klimaschutzrat im Plenum diskutiert und mit leichten Änderungen angenommen wurde. Dieses Positionspapier enthält Empfehlungen für eine urbane Solarwende in Berlin, die sich an die Bundesregierung, an das Land Berlin und an die Berliner Solar-Community richten. Es wurde am 03.12.2018 von Prof. Bernd Hirschl, einem der Sprecher des Klimaschutzrates, auf einer ersten öffentlichen Dialogveranstaltung zur Erstellung des „Masterplans Solarcity“ vorgestellt und dem für den Prozess zuständigen Berliner Staatssekretär Christian Rickerts (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe) übergeben. Die Erstellung des Masterplans Solarcity ist ein zentrales Maßnahmenbündel des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms.

  • August 2018: Positionspapier der AG „Soziale und baukulturelle Verträglichkeit von energetischen Sanierungen“ des Klimaschutzrates

    Der Klimaschutzrat hat im Jahr 2018 eine Arbeitsgruppe zum Thema „Soziale und baukulturelle Verträglichkeit von energetischen Sanierungen“ eingerichtet. An der Arbeitsgruppe wirkten Mitglieder des Klimaschutzrates, fachliche Stellvertreter einzelner Mitglieder sowie geladene Experten mit. Im Rahmen der Arbeitsgruppe wurde ein Thesenpapier erarbeitet. Dieses nimmt, aufbauend auf einer Analyse der Ausgangssituation der Berliner Klimaschutzpolitik, vorderdringliche Aspekte für die Umsetzung der Klimaschutzziele im Gebäudebestand in den Blick. Das Papier enthält Empfehlungen, die sich vorrangig an die Bundesregierung, das Land Berlin, die Berliner Gebäudeeigentümer sowie das Handwerk richten. Schwerpunkte bilden die Sozialverträglichkeit energetischer Sanierungsmaßnahmen, Anreize für kleinere Privateigentümer, die Quartiersorientierung der energetischen Gebäudesanierung sowie Ansätze zur CO2-Bepreisung.

    Das vom Klimaschutzrat vorgelegte Thesenpapier dient als Richtschnur für weitere Diskussionen und Aktivitäten des Klimaschutzrats mit dem Berliner Senat und den Senatsverwaltungen.

  • September 2017: Pressemeldung des Klimaschutzrates: Expertengremium unterstützt Berlin auf dem Weg zur Klimaneutralität

    Berliner Klimaschutzrat empfiehlt: Klimaschutz als ganzheitliche Aufgabe durch gesamten Senat voranbringen, Energie- und Klimaschutzprogramm umgehend beschließen

    Heute tagte in Berlin erstmals der neue Klimaschutzrat, der gemäß des Berliner Energiewendegesetzes den Senat und das Abgeordnetenhaus zur Klimaschutz- und Energiepolitik berät. Die neun Mitglieder des unabhängigen Expertengremiums aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bedanken sich für ihre Berufung und das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Sie alle haben in den letzten Jahren die Entwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) aktiv begleitet und stehen voll hinter dem politischen Ziel, Berlin bis 2050 zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln. Von daher nehmen sie ihren gesetzlichen Auftrag, auf die Einhaltung der Klimaschutzziele zu achten und die Fortschreibung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms zu begleiten, sehr ernst. In seiner Auftaktsitzung wählte der Rat Dr. Christine Kühnel und Prof. Dr. Bernd Hirschl als Sprecherin und Sprecher.

    Der Klimaschutzrat ermunterte gleich zu Beginn seiner Amtsperiode in der Auftaktsitzung den Senat, die Energiewende in allen betroffenen Senatsverwaltungen zu verankern und ganzheitlich anzugehen. Das bedeutet, dass neben der Strom- auch die Wärme- und Verkehrswende aktiv eingeleitet werden müssen. Das Berliner Energiewendegesetz enthält bereits zahlreiche Aufgaben, deren Umsetzung keine Verzögerung erlaubt, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Diesen Handlungsbedarf unterstreichen auch die aktuell noch zu geringen CO2-Reduktionen in Berlin wie auch auf Bundesebene. Die bundesweiten Reduktionsziele für 2020 und 2030 können nur noch erreicht werden, wenn auch urbane Räume und zudem jeder Sektor signifikante Beiträge leisten. Dafür müssen die politischen Entscheider auf allen Ebenen einen geeigneten Rahmen schaffen, der dies ermöglicht. Hierfür ist in Berlin auch die Umsetzung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms erforderlich. Deshalb empfiehlt der Rat dem Abgeordnetenhaus dieses wichtige Programm möglichst rasch zu beschließen.