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NSG Mittelbruch

Mittelbruch

Wiesen und aus Torfstichen hervorgegangene Kleingewässer prägen das Naturschutzgebiet Mittelbruch. Diese Landschaft ist ein Relikt einer heute kaum noch existenten Kulturlandschaft. 350 Farn- und Blütenpflanzen wachsen auf den Wiesen. Hervorhebenswert sind die in frischen bis wechselfeuchten Bereichen hier noch in größeren Beständen anzutreffenden Glatthaferwiesen, welche heute unter EU-weitem Schutz stehen.

Mittelbruch, Alter Torfstich

Die Blütenpracht der Wiesen lockt eine Vielzahl von Schmetterlingen an. Der prächtige Schwalbenschwanz lässt sich hier ebenso beobachten wie die seltenen Arten Wiesenzünsler, Resedafalter oder Brombeer-Spinner.

  • Bezirk

    Pankow

  • Lage

    Am Ostrand des Bucher Forstes nördlich des Pölnitzweges

  • Karte

  • Fläche

    31,2 ha

  • Unterschutzstellung

    22. Mai 1997
  • Bestandteil von

  • Besonderheiten

    Erlebbar, interessante Flora, interessante Amphibien, interessante Kleintierfauna, landschaftlich reizvoll

Karte des NSG

Besuchertipps

Das NSG liegt zwar abseits der durch den Bucher Forst und entlang der Panke führenden Hauptwanderwege, doch ein Abstecher lohnt!

Dem Pflanzenfreund bietet es so manche Überraschung, besonders im Sommer, wenn die Wiesen blühen. Bequem zu erreichen ist es von der Eupener Straße aus, die unmittelbar am NSG endet. Ein Wirtschaftsweg führt von dort durch die Wiesenlandschaft. Entlang der Torfstiche gelangt man auf ihm in den Bucher Forst. Hier bieten sich dann mehrere Möglichkeiten in die angrenzenden Schutzgebiete oder zu den ehemaligen Rieselfeldern zu gelangen. Nordwestlich des NSG schließt das LSG Bucher Forst an, nördlich und nordöstlich liegt das zu Brandenburg gehörende LSG “Westbarnim”.

  • Karte des Gebietes

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