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Umweltbildung für Kinder und Jugendliche

Vor verschwommenem grünen Hintergrund und Baumstämmen sitzen drei Mädchen abgewandt im Gras vor einer blonden und einer brünetten Umweltpädagogin. Das Mädchen in der Mitte meldet sich. Es trägt einen dunkelblauen Pullover und sein langes blondes Haar offen. Auch das Mädchen links daneben ist blond und langhaarig. Am rechten Bildrand ist ein schwarzhaariges Mädchen mit Zopf nur zur Hälfte abgebildet. Aufmerksam blicken die Pädagoginnen in T-Shirts zu den dreien.
Mit Nemo-Pädagoginnen auf Entdeckungstour im Schulumfeld.
Bild: Stiftung Naturschutz Berlin

Biologische Vielfalt erleben

Es braucht konkrete Erfahrungen, um eine tatsächliche Bindung zur Natur aufbauen und Verantwortungsgefühl zu entwickeln. Viele Formate der Umweltbildung wollen in Kindern und Jugendlichen Neugier und Entdeckergeist wecken. Dabei kann eine Einrichtung entweder am festen Ort oder mobil und aufsuchend arbeiten. In letzterem Fall kommen die Naturpädagoginnen und -pädagogen zu den Kindern: in die Kindertagesstätte, Schule oder Freizeiteinrichtung.

Nemo – Naturerleben mobil

Seit 2019 verspricht Nemo Naturerleben in der Nachbarschaft. Die Nemo-Pädagoginnen und Pädagogen gehen zwar auch in die Grundschulen – aber nur, um die Kinder abzuholen: auf Erkundungstour zu nahen Orten in der Stadt. Wie riechen die ersten Blüten im Frühling? Wieso singen gerade so viele Vögel? Gemeinsam kommen sie als kleine Forscherinnen und Forscher den Geheimnissen von Stadtnatur, Umwelt und Klima auf die Spur. Das ist spielerisch, macht Spaß und ist eine wertvolle Ergänzung zum Sachunterricht und anderen Schulfächern. Gefördert wird das Programm der Stiftung Naturschutz Berlin von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Kinderforscher*zentrum HELLEUM

Bildvergrößerung: Beim Workshop „Boden schätzen“ im HELLEUM gießt ein Mädchen mit braunen Seitenzöpfen Wasser in eine selbst gebaute Filterstation. Ein blonder Junge daneben beobachtet, wie Wasser aus einem durchsichtigen Gefäß mit Erde in einen Blumentopf tropft. Mit einem Gummiband ist das Gefäß in einer leiterartigen Holzkonstruktion befestigt. Die Hand einer erwachsenen Person außerhalb des Bildes deutet darauf.
Workshop „Boden schätzen“ im HELLEUM: selbst gebaute Filterstation für verschmutztes Wasser.
Bild: HELLEUM

Ein idealer Ort, um Umwelt und Nachhaltigkeit verstehen zu lernen, ist das HELLEUM in Berlin-Hellersdorf mit seiner offenen Lernwerkstatt. Ausgestattet mit einem ganzen Arsenal an Forschungswerkzeugen und Laborgeräten entdecken Kinder und Jugendliche naturwissenschaftliche Phänomene und Aspekte biologischer Vielfalt. So nehmen sich junge Forscherinnen und Forscher bei einem Workshop das Thema Boden vor und beschäftigen sich mit seiner Bedeutung als Teil der Ökosysteme, als Lebensraum der Mikrofauna und als Lebensgrundlage von uns Menschen. Dabei erkunden sie Prozesse der Zersetzung und der Filtration und damit Kernprobleme übernutzter Böden.