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Wie gut ist die Berliner Luft?

Messung der Luftbelastung

Bildvergrößerung: Messcontainer am Hardenbergplatz
Bild: SenUVK

Die Luftqualität in Berlin wird an 17 Stationen des Berliner Luftgütemessnetzes durch kontinuierliche Messungen von Stickstoffdioxid, Feinstaub PM10, Ozon, Benzol und Kohlenmonoxid überwacht.

An bis zu vier Messstellen werden in der Feinstaubfraktion zusätzlich Ruß, Feinstaub PM2,5, Benzo(a)pyren und Schwermetalle bestimmt.

Bewertung der Luftqualität

Bildvergrößerung: Messcontainer in der Karl-Marx-Straße
Bild: SenUVK

Die Bewertung der Qualität der Berliner Luft orientiert sich an Grenz- und Zielwerten aus Verordnungen und Verwaltungsvorschriften zum Bundesimmissionsschutzgesetz und aus Richtlinien der Europäischen Union.

Die Tabelle enthält eine zusammenfassende Beurteilung der Luftqualität in Berlin. Basis sind die EU-Grenzwerte.

Bestimmung der Schadstoffquellen

Bildvergrößerung: Messcontainer Schildhornstraße
Bild: SenUVK

Messen alleine reicht aber nicht aus, um die Berliner Luft sauberer zu machen. Letztlich kommt es darauf an, den Schadstoffausstoß aus Verkehr, Industrieanlagen, Kraftwerken und aus privaten Haushalten zu vermindern.

Dazu werden Daten über die Menge der ausgestoßenen Schadstoffe gesammelt, was zusammen mit den Messdaten der Schadstoffe in der Luft eine wichtige Grundlage für die Suche nach den Ursachen der Luftbelastung darstellt.

An Orten, wo keine Messung durchgeführt werden kann, wird die Luftqualität anhand von Rechenmodellen (Umweltatlas Berlin) beurteilt.

Bedarfsermittlung notwendiger Maßnahmen

Bildvergrößerung: Messcontainer Mariendorfer Damm
Bild: SenUVK

Um den Bedarf zusätzlicher Maßnahmen zur Minderung der Schadstoffemissionen beurteilen zu können, wird ca. alle fünf Jahre ein Luftreinhalteplan erstellt, der die Entwicklung der Belastung durch Feinstaub und Stickoxide ohne und mit zusätzlichen Maßnahmen abschätzt.