Initiative Re-Use Berlin

Markt mit Gebrauchtwaren

Video: Re-Use Berlin – Mach mit!

Video: Re-Use Berlin – Mach mit!
Video Re-Use Berlin – Mach mit!

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  • Kurzbeschreibung des Videos

    Der Klimawandel ist eine so gewaltige Herausforderung, dass man schnell daran zweifeln kann, dass der eigene kleine Beitrag überhaupt eine Bedeutung hat. Das Ergebnis ist, man macht lieber gar nichts. Genau diesen kleinen wichtigen Moment greift der neue 30-Sekünder der Re-Use Initiative auf, um zum Mitmachen gegen die Verschwendung einzuladen. Man sieht darin, wie viele unterschiedliche Frauen und Männer in Berlin nacheinander ihren kleinen “Beitrag” in die Kamera sprechen. Am Ende wird daraus eine Botschaft, die Mut macht, klare Handlungsanweisung gibt und zeigt, dass man ganz einfach und konkret gemeinsam viel erreichen kann.

    Die Botschaft heißt: “Du denkst, du kannst unseren Planeten sowieso nicht retten? Fang einfach damit an, dass du deine gut gebrauchten Sachen nicht mehr wegwirfst. Bring sie zu Re-Use Berlin. Dann finden sie ein neues Zuhause. Und bevor du neue Dinge kaufst, schau dir erstmal die gebrauchten an. Das schont Ressourcen und hilft der Umwelt. Mach mit!”

    Produktion: Peperoni Werbe- und PR-Agentur zusammen mit Kai Branss Films im Auftrag der ehemaligen Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

    00:28 min, Herausgeber: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Klimawandel, Umweltverschmutzungen und Artensterben sowie die Vermüllung der Meere zeigen, dass unser Leben im Überfluss dramatische Auswirkungen hat. Es braucht ein anderes Bewusstsein im Umgang mit den Ressourcen – lokal wie global, unmittelbar wie langfristig. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Vermeidung von Abfall. Deshalb sollen mehr Berlinerinnen und Berliner dazu motiviert werden, Gebrauchtwaren eine zweite Chance zu geben. Denn genau darin steckt ein enorm wichtiger Hebel, mit dem das Leitbild „Zero Waste“ erreicht werden kann. Das ist sowohl im Berliner Koalitionsvertrag als auch im aktuellen Abfallwirtschaftskonzept 2020-2030 verankert. Mit umfassenden, gezielten Maßnahmen soll das volle Potential erschlossen werden – und zwar so, dass sich alle Menschen in Berlin angesprochen fühlen.

Um das zu erreichen, wurde eine Dachmarke aufgebaut. Seit September 2018 gibt es „Re-Use Berlin. Wiederverwenden statt Wegwerfen.“, die Zero-Waste-Initiative der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Unter diesem Slogan wurden bereits mehrere Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt, um das Bewusstsein für Wiederverwendung und dadurch auch Abfallvermeidung zu stärken. Den Anfang machten Sammel- und Verkaufsaktionen. Auf Wochenmärkten, einem BSR-Recyclinghof sowie mit Velotaxen wurden gute Gebrauchtwaren gesammelt und anschließend in Sozialkaufhäusern und einem Pop-up-Store im CRCLR-Haus in Berlin-Neukölln verkauft.

Aus der Initiative entstand der Re-Use Superstore, dessen Storekonzept neben dem Verkauf von guten Gebrauchtwaren und Upcyclingprodukten auch Workshops und Vorträge zum Thema umfasst. Von 2020 bis 2023 haben etwa 20 Akteurinnen und Akteure im Re-Use-Superstore am Hermannplatz auf ca. 600 Quadratmetern eines Berliner Kaufhauses ihre gebrauchten oder upgecycelten Produkte angeboten, darunter Möbel, Kleidung, Elektrogeräte, Schallplatten, Bücher und vieles mehr.

Anschließend wurde das Konzept ausgeweitet: Mit dem Re-Use Superstore des Monats starteten im August 2023 Kooperationen mit besonders nachhaltigen Geschäften. Diese wurden vor Ort und auf den Kanälen von Re-Use beworben.

Darüber hinaus gab es Ideenwettbewerbe, die die Berlinerinnen und Berliner jährlich einluden, Lösungsvorschläge zur Vermeidung von Abfällen zu entwickeln. Einige dieser Ideen konnten bereits umgesetzt werden. 2019 gewann das Konzept der Re-Use Box, die zum Tausch und zur Wiederverwendung von Versandmaterial genutzt werden kann. Mittlerweile gibt es diese Box an mehreren Standorten in der Stadt.

Mit Fachdialogen soll zudem ein weiteres Bewusstsein für Re-Use und die Bedeutung der Abfallvermeidung geschaffen werden. Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft kommen in diesem Rahmen regelmäßig zusammen, um über Potenziale und Herausforderungen zu sprechen. Das übergeordnete Ziel ist dabei immer das Teilen von Erfahrungen, vernetzen und anschieben von Kooperationen und: wiederverwenden statt Wegwerfen.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Re-Use auch auf prominente Unterstützung: Dieter Kosslick, Karoline Herfurth, Nilam Farooq und viele mehr nahmen bereits an Kampagnen teil, die „Wiederverwenden statt wegwerfen“ in die Bevölkerung tragen sollten.

Re-Use Berlin baut in den kommenden Jahren kontinuierlich auf den bisherigen Erfolgen auf, initiiert neue Konzepte und vernetzt die eigenen Aktivitäten mit anderen lokalen Zero-Waste-Initiativen.

Die Kampagne öffnet sich in seiner Öffentlichkeitsarbeit neben dem Kernthema der Gebrauchtwarennutzung auch weiteren Abfallvermeidungsmaßnahmen wie Reparatur, Rettung von Materialien und Lebensmitteln.

  • Durchführung von Re-Use Maßnahmen 2024–2025

    Der Kurzbericht informiert über die zahlreichen Aktivitäten in 2024/2025.

    PDF-Dokument (855.9 kB)

  • Re-Use Zentren in Berlin

    Übersichtskarte

    PDF-Dokument (7.2 MB)

Video: Wiederverwendung kommt ziemlich gut an

Video: Wiederverwendung kommt ziemlich gut an
Video Wiederverwendung kommt ziemlich gut an

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  • Kurzbeschreibung des Videos

    Um dem gesetzten Ziel “Zero Waste” in Berlin näher zu kommen, müssen alle zusammenarbeiten. Im Rahmen der Initiative “Re-Use Berlin” der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und verschiedener Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft, soll die Bereitschaft zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren bei allen Berlinerinnen und Berlinern gestärkt werden. Zu diesem Zweck wurden kontinuierliche Gebrauchtwarensammlungen an Marktplätzen, an einem BSR-Recyclinghof und über Abholungen mit Velotaxen durchgeführt. In enger Zusammenarbeit mit dem CRCLR-Haus in Neukölln, einem Laborraum für ökonomisch-ökologische Wirtschaft, wurde aus den gesammelten Berliner Waren ein Pop-up-Store aufgebaut. Kleidung, Bücher, Hausrat und vieles mehr konnte dort für wenig Geld erworben werden – um mit dem Erlös neue Zero-Waste-Projekte zu prämieren. Sowohl die Sammlungen als auch der Pop-up-Store wurden in Befragungen als besonders wertvoll und nützlich beurteilt und begeistert genutzt. Die Initiative möchte deshalb in 2019 an die Erfolge anknüpfen.

    Produktion: Peperoni Werbe- und PR-Agentur zusammen mit Kai Branss Films im Auftrag der ehemaligen Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

    Herausgeber: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, umweltfreundliche Beschaffung, Stadtsauberkeit

Ina Schulze

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