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Verstädterung – auf Tuchfühlung mit dem Wildschwein

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Eine Bache mit fünf Frischlingen überquert einen Geh- und Radweg, begrenzt von zwei schmalen Grünstreifen. Daneben verläuft eine Straße. Die Wildschweinsau und drei der Jungtiere schnüffeln über das spärliche Gras. In der Nähe stehen einige Schaulustige und sehen lächelnd zu den Tieren.
Wildschweinsau mit Frischlingen mitten im Wohngebiet
Bild: Florian Möllers

Wir müssen lernen, mit den Wildtieren in der Stadt auszukommen. Sie leben hier, weil das große Nahrungsangebot, das milde Klima und die geringe Anzahl natürlicher Feinde eine große Verlockung für sie darstellen.

Heute brütet der Kolkrabe an Kirchtürmen und selbst der gefährdete Wanderfalke ist inzwischen Berliner geworden. Mehr als Ringeltauben und Eichelhäher fallen Wildschweine, Füchse und Waschbären in unserer Umgebung auf: Sie wühlen in Vorgärten, streifen auf Spielplätzen umher oder wollen gelegentlich in Häuser einsteigen. Diese Wildtiere dürfen weder gefüttert noch angefasst werden, damit sie sich nicht an den Menschen gewöhnen.