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Sowjetische Ehrenmale

Die unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges errichteten drei großen sowjetischen Ehrenmale im Tiergarten, im Treptower Park und im Volkspark Schönholzer Heide sind Zeugnisse der bedingungslosen Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands.

Sie sind zugleich auch große Soldatenfriedhöfe der über 22.000 im Kampf um Berlin gefallenen sowjetischen Soldaten und stehen unter dem Schutz des deutschen “Gesetzes über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft” (Gräbergesetz).

Die Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland zur Achtung, zum Erhalt und der Unterschutzstellung der Ehrenmale unter deutsche Gesetze als Gegenstand der Zwei-Plus-Vier-Verhandlungen sowie des Deutsch-Sowjetischen Nachbarschaftsvertrages vom 9. November 1990 waren für die sowjetische Seite unverzichtbare Voraussetzungen für die Einheit Deutschlands. Die hieraus resultierenden Verpflichtungen Berlins werden seit 1998 durch regelmäßige finanzielle Zuweisungen des Bundes unterstützt.

Die Anlagen bilden wegen ihrer monumentalen Formensprache bedeutende materielle Zeugen des Kriegsendes, die bewahrt und geehrt werden müssen. Auch heute noch finden hier Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen für die sowjetischen Opfer des Krieges statt.

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

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Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten
Bild: SenUVK

Das Ehrenmal Tiergarten wurde auf Befehl der Roten Armee unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges als erstes sowjetisches Ehrenmal im Zentrum der Stadt unweit von Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude errichtet und bereits am 11. November 1945 eingeweiht. Weitere Informationen

Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park

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Bild: SenUVK

Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Weitere Informationen

Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

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Bild: SenUVK

Nach dem Krieg entstand im nordwestlichen Teil des Parks von Mai 1947 bis November 1949 nach Entwürfen der Sowjetischen Architektengruppe K.A. Solowjow, M.D. Belawenzew und W.D. Koroljow und des Bildhauers Iwan G. Perschudtschew ein Soldatenfriedhof. Weitere Informationen