Ersatzneubau der Neuen Gertraudenbrücke

Aktuelles

Planungsprozesse zum Ersatzneubau sollen beschleunigt werden

Neue Gertraudenbrücke in Berlin-Mitte für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt

 Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke

Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Blick von der Mitte des Spreekanals stromabwärts

Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke

Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Abendstimmung mit Straßenbahn

  • Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Blick von der Mitte des Spreekanals stromabwärts

    Nutzung im Rahmen der Berichterstattung unter Verwendung des Copyrights: sbp – schlaich bergermann partner

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  • Visualisierung der Neuen Gertraudenbrücke - Abendstimmung mit Straßenbahn

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Planungsphase
Die Neue Gertraudenbrücke liegt im Bezirk Mitte im Zuge der B1 (Leipziger Straße – Spittelmarkt – Gertraudenstraße). Sie besteht aus zwei Teilbauwerken und überspannt als Einfeldbrücke den Spreekanal. Die Brücke wurde in den 1970er Jahren im Zuge der Neuordnung des Straßenzuges Leipziger Straße – Spittelmarkt – Gertraudenstraße errichtet.

Auf Basis der aktuell durchgeführten Bauwerksprüfungen mussten Sofortmaßnahmen in Form von Lastbeschränkungen auf 3,5 Tonnen ergriffen werden, um die sichere Nutzung der Brücke weiterhin zu gewährleisten.

Die Brücke kann aufgrund der Konstruktion, des Bauwerkszustandes und des gestiegenen Verkehrsaufkommens den derzeitigen und künftigen Verkehrslasten nicht mehr dauerhaft standhalten. Die Restnutzungsdauer der Neuen Gertraudenbrücke ist stark eingeschränkt. Insbesondere aus Zwangsspannungen im Auflagerbereich sind Schadensbilder entstanden, die nur durch massive Eingriffe in die Bausubstanz korrigiert werden können und demnach einem Neubau gleichkommen. Aus wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten ist daher die Instandsetzung der Brücke nicht zielführend. Nur durch einen Ersatzneubau kann ein bezüglich Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit verlässliches Bauwerk für den Verkehr zur Verfügung gestellt werden.

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Das Vorhaben

Die Neue Gertraudenbrücke muss mittelfristig durch einen Ersatzneubau ersetzt werden. Das Bauwerk wird die derzeitigen und zukünftigen Verkehrslasten zuverlässig aufnehmen können. So werden zum Beispiel die zwingend notwendigen Vorsorgemaßnahmen vorgesehen, um bei Bedarf die Führung einer Straßenbahn über das neue Bauwerk ermöglichen zu können.

Bei der Umsetzung des Ersatzneubaus der Neuen Gertraudenbrücke werden die im Umfeld der Brücke befindlichen Baumaßnahmen, wie der Ersatzneubau der Mühlendammbrücke, berücksichtigt.

Im Zuge des Ersatzneubaus der Neuen Gertraudenbrücke ist eine Grundinstandsetzung der historischen Gertraudenbrücke vorgesehen.

Bestandsfotos

  • Uferweg Südwest in Blickrichtung Fischerinsel, August 2020

    Uferweg Südwest in Blickrichtung Fischerinsel, August 2020

  • Brückenuntersicht, August 2020

    Brückenuntersicht, August 2020

  • Alte und Neue Gertraudenbrücke in Blickrichtung Norden, August 2020

    Alte und Neue Gertraudenbrücke in Blickrichtung Norden, August 2020

  • Uferweg Nordwest in Blickrichtung Kreuzberg, August 2020

    Uferweg Nordwest in Blickrichtung Kreuzberg, August 2020

Der Bau

Voraussichtliche Bauzeit: noch in Planung

Die Vorplanung ist abgeschlossen. Derzeit wird die Entwurfsplanung erarbeitet. Konkrete Angaben zum Bau können erst nach Abschluss der weiteren Planung erfolgen.

Verkehrsführung

Der Ersatzneubau der Neuen Gertraudenbrücke steht im engen Zusammenhang mit weiteren Bauvorhaben im Straßenverlauf der B1. Hier ist insbesondere der Ersatzneubau der Mühlendammbrücke zu nennen. Die Baumaßnahmen sollen so koordiniert werden, dass in der Regel im betroffenen Abschnitt der B1 ein eingeschränkter Verkehr für alle Verkehrsteilnehmende in beide Richtungen möglich bleibt. Dies kann im Bereich der Neuen Gertraudenbrücke darüber erreicht werden, dass die beiden vorhandenen Überbauten einzeln abgerissen und ersetzt werden, sodass dem Verkehr immer ein Überbau zur Verfügung steht.

Die beidseitigen Uferwege müssen für den Zeitraum der Bauausführung gesperrt werden.

Die Verkehrsführung wird sich erst im fortlaufenden Planungsprozess weiter konkretisieren.

Zahlen und Daten

Bauwerksdaten

  • Eröffnung

    1978

  • Spannweite/Gesamtlänge

    35,00 m

  • Gesamtbreite

    34,10 m

  • Breite der Überbauten

    Überbau West 15,5 m; Überbau Ost 18,0 m

  • Konstruktion

    Plattenbalkenbrücke (zwei getrennte Überbauten)
    Stahlträgerroste mit orthotropen Fahrbahnplatten

Gesamtkosten

Gesamtkosten für das Land Berlin: ca. 40 Mio. Euro

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Tiefbau
Bereich Brücken / Ingenieurbau