Berliner Freiraumsystem

Zwei Menschen sitzen auf Stühlen am Ufer eines Flusses, umgeben von Bäumen und Wiese.

Raus ins Grüne – mitten in der Stadt

Das Berliner Freiraumsystem hat zum Ziel, Wohngebiete mit den vielfältigen Erholungsmöglichkeiten des Berliner Stadtgrüns und den Naherholungsgebieten von Berlin und Brandenburg zu verknüpfen. Die Basis dafür bildet ein Konzept, dessen Ursprünge bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreichen: das grüne Achsenkreuz mit den beiden Parkringen.

Stilisierte Berlinkarte mit grünen Kreisen und blauen gekreuzten Linien auf hellgrünem Hintergrund.

Ein Kreuz, zwei Ringe

Zwei Grünzüge bilden ein Achsenkreuz mit dem Großen Tiergarten als Zentrum: Von Ost nach West fließt die Spree; die Nord-Süd-Achse zieht sich vom Berliner Barnim über Gleisdreieck, Schöneberger Südgelände und entlang des Teltowkanals bis zum Stadtrand. Unmittelbar um die Innenstadt liegt ein Gürtel von Grünanlagen, der bereits in den 1920er-Jahren angelegt und bis heute ergänzt wird: der Innere Parkring. Im äußeren Stadtgebiet entstand in den 1990er-Jahren der Äußere Parkring. Er verbindet die Großsiedlungen, verschiedene Parkanlagen und die vier großen Naherholungsgebiete Berliner Barnim, Müggelspree, Grunewald und Tegeler/Spandauer Forst.

Fußgängerbrücke mit Menschen und Fahrrädern, darunter Bahnlinie, im Hintergrund Häuser und Berliner Fernsehturm.

Grüne Hauptwege quer durch die Stadt

Das Berliner Freiraumsystem ist buchstäblich begehbar – auf den Grünen Hauptwegen. Diese führen von einem Park zum nächsten, begleiten Wasserläufe, schließen die Stadt an die umgebenden Seen und Wälder an. Auf rund 575 markierten Kilometern führen die Grünen Hauptwege kreuz und quer durch die Stadt – weitgehend getrennt vom Straßenverkehr und immer entlang der möglichst grünsten Route.

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Naturschutz und Stadtgrün
Referat Naturschutz, Landschaftsplanung, Forstwesen