Die Genossenschaft kliQ Berlin eG setzt in der Sprungschanzensiedlung ein kaltes Nahwärmenetz mit Erdwärme-Sondenfeld für die Beheizung bestehender Wohngebäude um. Um die dem Erdreich entzogene Wärme über die Sommermonate wieder zu regenerieren, sollen Solarabsorber oder PVT-Anlagen auf Haus- oder Garagendächern zum Einsatz kommen. Im ersten Bauabschnitt sollen etwa 40 Reihenhäuser angeschlossen werden, später ist ein schrittweiser Ausbau geplant.
Sprungschanzensiedlung
-
Projekttitel
Kaltes Nahwärmenetz der kliQ Berlin eG in der Sprungschanzensiedlung
-
Status (Stand Dezember 2025)
- Machbarkeitsstudie und Genehmigungsplanung abgeschlossen
- Aktuell Antragstellung auf Förderungen und Genehmigungen
- Probebohrungen mit TRT durchgeführt
-
Bauherr/Betreiber
kliQ-Berlin eG
-
Projektbeteiligte
Die Erdwärmebohrer – bb&v handwerkerverbund GmbH, LB Energieplaner GmbH
-
Finanzierung
- BEW-Förderung (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze): 341.000 €
- Hausanschluss und Baukostenzuschuss: 400.000 €
- Restfinanzierung per Kredit: 170.000 €
-
Anschlussnehmende
- 116 Reihenhäuser
- 72 Wohnungen in zwei Wohnungseigentümergemeinschaften
- 1. Projektphase: 40 Anschlusskunden
-
Technologien
1. Bauabschnitt:- Geothermie mit ca. 50 Erdwärmesonden (EWS)
- ca. 200 m² Absorberfläche für Regeneration der EWS im Sommer (oder PVT-Anlagen)
-
Weiterführende Informationen