Rückbau Rampenbauwerke der Brücke An der Wuhlheide

Blick auf das verbliebene westliche Rampenbauwerk der Brücke An der Wuhlheide – Rummelsburger Straße

Ausführungsphase
Die Rampenbauwerke der Brücke „An der Wuhlheide“ befindet sich im Berliner Ortsteil Oberschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Es handelt sich um die restlichen Teilbauwerke des bereits zurückgebauten Brückenbauwerkes.

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Das Vorhaben

Im Mai und Juni 2025 wurden im Zuge einer Notmaßnahme der Überbau und die Pfeiler der Brücke An der Wuhlheide, aufgrund irreparabler Schäden, abgebrochen und zurückgebaut. Die Rampenbauwerke sind nicht einsturzgefährdet und waren deshalb nicht Bestandteil der Notmaßnahme. Nun sollen auch die verbliebenen Rampenbauwerke zurückgebaut werden.

Ein Ersatzneubau des Brückenbauwerkes ist nicht vorgesehen. Aus diesem Grund können Anpassungsmaßnahmen an der Verkehrsanlage durchgeführt werden.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Herstellung eines durchgängigen Mittelstreifens mit Rasenansaat
  • Herstellung einer Zufahrt zum Einzelhandel aus der Richtungsfahrbahn stadteinwärts
  • Wiederherstellung regelkonformer Fußwegquerungen im Kreuzungsbereich
  • Verlängerung der Linksabbiegespur von der Rummelsburger Straße in die Treskowallee

Der Rückbau

Voraussichtliche Bauzeit: Juli bis Dezember 2026

Aktueller Stand zur Rückbaumaßnahme der Rampenbauwerke Brücke An der Wuhlheide

Nach den vorbereitenden Maßnahmen im August konnte im September mit dem Rückbau der Rampenbauwerke, welche aus dem Brückenwiderlager und Stützwänden bestehen, begonnen werden. Das östliche Rampenbauwerk wurde bereits mittels erschütterungsarmer Abbruchtechnologie abgetragen. Hierbei erfolgte zunächst der Erdaushub zwischen den Stützwänden. Im Anschluss konnten die Stützwände mit Betonzangen abgebrochen und das sehr massive Brückenwiderlager mit einer Betonfräse abgetragen werden.

Im Oktober wird die Rückbaumaßnahme auf den westlichen Bereich des Knotenpunktes ausgedehnt, um dort das verbliebene Rampenbauwerk abzubrechen. Gleichzeitig erfolgt auf der Ostseite das Herrichten der Verkehrsanlage.

Weitere Informationen werden fortlaufend ergänzt, sobald diese vorliegen.

Baustellenfotos

  • Aushubzustand, östliches Rampenbauwerk

    Aushubzustand, östliches Rampenbauwerk

  • Abtrag des Widerlagers mittels Betonfräse, östliches Rampenbauwerk

    Abtrag des Widerlagers mittels Betonfräse, östliches Rampenbauwerk

  • Abbruch der Stützwände mittels Betonzange, östliches Rampenbauwerk

    Abbruch der Stützwände mittels Betonzange, östliches Rampenbauwerk

Verkehrsführung

Verkehrsbeeinträchtigungen

Während der Maßnahme bleiben die Wegverbindungen für den Fuß- und Radverkehr weitestgehend erhalten. Der motorisierte Verkehr wird in der Rummelsburger Straße und in der Straße An der Wuhlheide auf maximal ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung eingeschränkt. Ein großräumige Umleitungsstrecke ist für die Maßnahme aktuell nicht erforderlich.

Nachhaltigkeit und umweltbezogene Maßnahmen

Der Rückbau der nicht mehr erforderlichen Brücken- und Rampenbauwerke reduziert den technisch erforderlichen Unterhaltungs- und Sanierungsaufwand und schafft Raum für eine ökologischere Gestaltung des Straßenraums.

Durch die Entfernung versiegelter Flächen und die Anlage eines durchgängigen, begrünten Mittelstreifens wir der Schutz von Boden und Grundwasser in der Trinkwasserschutzzone unterstützt.

Die Oberflächen der Brücken- und Rampenbauwerke waren an die städtische Entwässerung angeschlossen. Das nun anfallende Niederschlagswasser kann jetzt versickern und wird somit besser vor Ort zurückgehalten.

Die wiederverwendbare Verwertung der anfallenden Baustoffe trägt zur Ressourcenschonung bei.

Zahlen und Daten

  • Baujahr

    1989

  • Gesamtlänge

    2 × 90 m

  • Gesamtbreite

    9,50 m

  • Fläche

    1.710 m²

  • Konstruktion

    Widerlager- und Stützwände aus Stahlbeton

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Tiefbau
Bereich Brücken / Ingenieurbau