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Lilienthalpark, Steglitz

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3. Berliner Umweltgerechtigkeitskongress – „Impulse aus New York und Paris: Umweltgerechtigkeit international denken, lokal umsetzen“

25. November 2025, 09:30 – 15:00 Uhr
Museum für Naturkunde Berlin

Unter der Leitfrage „Drei Metropolen im Vergleich – wie kann urbane Umweltgerechtigkeit gelingen?“ lud die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) zum 3. Berliner Umweltgerechtigkeitskongress ein. Die Veranstaltung brachte Fachleute und Interessierte aus Verwaltung, Politik, Forschung, Zivilgesellschaft und Praxis zusammen, um Umweltgerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren und voneinander zu lernen.

Vor Ort beteiligten sich 90 Personen an der Veranstaltung, online waren rund 120 weitere zugeschaltet. Der Kongress wurde von Larissa Donges, Fachgebietsleiterin für „Klimaschutz & Transformative Bildung“ am Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU e.V.) moderiert. Der 3. Umweltgerechtigkeitskongress weitete den Blick auf den Stellenwert des Themas Umweltgerechtigkeit in anderen wichtigen Metropolen und auf deren Wege der Umsetzung. Vorträge und Inputs vor Ort im Berliner Museum für Naturkunde wurden dafür durch Live-Schaltung nach Paris, London und New York zu Verantwortlichen in den jeweiligen Verwaltungen ergänzt.

Die Veranstaltung fand in Präsenz im Museum für Naturkunde Berlin statt. Englischsprachige Beiträge wurden nicht übersetzt.

Ein Livestream zur Veranstaltung wurde auf dem YouTube-Kanal der SenMVKU zur Verfügung gestellt.

Programm

Moderation: Larissa Donges (Fachgebietsleiterin Klimaschutz und Transformative Bildung, Unabhängiges Institut für Umweltfragen, UfU e.V.)

09:00 – 09:30 Uhr
Ankommen und Registrierung, Begrüßungskaffee

09:30 – 09:45 Uhr
Einführung in die Veranstaltung durch Larissa Donges (UfU e.V.)

09:45 – 10:00 Uhr
Begrüßung durch den Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, Andreas Kraus

10:00 – 10:40 Uhr
Vorstellung des Umweltgerechtigkeitsatlas 2023/2024
„Umweltgerechtigkeit und Gesundheit in Berlin: Eine intersektorale Perspektive auf sozial benachteiligte Quartiere“
Fachvortrag: Christina Koglin-Fanenbruck (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

10:40 – 11:20 Uhr
„Umweltgerechtigkeit: Leitbild einer gesunden Stadtentwicklung?“
Fachkommentierung: Prof. Dr. Claudia Hornberg (Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen, SRU)

11:20 – 11:40 Uhr
Kaffeepause

11:40 – 12:20 Uhr
“Environmental Justice in Paris”
Fachvortrag: Noam Marseille (Deputy Head of the Research Department at the Directorate for Ecological and Climate Transition, City of Paris)

12:20 – 12:40 Uhr
“Stadt als Experiment: Impuls zum Umwelt_Gerechten Prototyping”
Fachvortrag: Anna Meide und Yannick Müller (CityLAB Berlin)

12:40 – 13:00 Uhr
“Building a just transition in London”
Fachvortrag: Jon Emmett (Principal Policy and Programme Officer, Greater London Authority)

13:00 – 14:00 Uhr
Mittagspause und Vernetzung

14:00 – 14:30 Uhr
„Embedding Environmental Justice into the Fabric of New York City”
Fachvortrag: Belinda Chiu (NYC Mayor’s Office of Climate & Environmental Justice, New York)

14:30 – 15:20 Uhr
Podiumsdiskussion im Fish-Bowl Format mit
Matthias Braubach (World Health Organization, WHO) und
Prof. Dr. Claudia Hornberg (Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen, SRU)
und zwei leeren Stühlen

15:20 – 15:30 Uhr
Resümee, Ausblick und Verabschiedung

15:30 – 16:00 Uhr
Netzwerken bei Kaffee und Kuchen

2. Berliner Umweltgerechtigkeits-Kongress – „Umweltgerechtigkeit im Quartier – vernetzt und partizipativ Zukunft gestalten“

Der Kongress „Umweltgerechtigkeit im Quartier – vernetzt und partizipativ Zukunft gestalten“ fand am 3. Mai 2023 im bUm – Raum für die engagierte Zivilgesellschaft und online statt.

Die hybride Veranstaltung richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik, Forschung und Praxis, die sich informiert, ausgetauscht und Schnittstellen künftiger Zusammenarbeit ausgelotet haben.
Veranstalter des Kongresses waren das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) e.V. sowie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Berlin e.V. Gefördert wurde der Kongress von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

  • Dokumentation Berliner Umweltgerechtigkeitskongress, 3. Mai 2023

    Im Quartier vernetzt und partizipativ Zukunft gestalten

    PDF-Dokument (14.5 MB)

Kongressdokumentation im Video

Kongressdokumentation im Video
2. Berliner Umweltgerechtigkeits-Kongress – „Umweltgerechtigkeit im Quartier – vernetzt und partizipativ Zukunft gestalten“

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Formate: video/youtube

  • Kurzbeschreibung des Videos

    Der eintägige hybride Kongress lud Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesell¬schaft, Forschung und Praxis ein, sich rund um das Thema Umweltgerechtigkeit in Berlin zu informieren, auszutauschen und Schnittstellen künftiger Zusammenarbeit auszuloten.
    Im Rahmen eines Keynote-Vortrags durch Prof. Dr. Henrike Knappe (TU Berlin und Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) (früher IASS Potsdam)), durch Impulsvorträge sowie in Fachforen und weiteren Austauschformaten wurden u.a. übergreifende Fragen an der Schnittstelle von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit erörtert und zentrale Ergebnisse des aktualisierten Berichts zur Umweltgerechtigkeit in Berlin vorgestellt. Außerdem gab es Raum für Austausch und Zusammenarbeit u.a. zu den Aspekten „Gesundheitsförderung, Chancengleichheit & Umweltgerechtigkeit“, „Umweltgerechtigkeit partizipativ gestalten“, „Berliner Umweltgerechtigkeitsatlas“ sowie zum Zwischenstand eines Praxisleitfadens, den das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) e.V. derzeit mit Berliner Quartiersmanager*innen entwickelt, um Umweltgerechtigkeit vor Ort zu fördern.
    Denn die Lebens- und Umweltqualität in den Quartieren der Hauptstadt ist sehr unterschiedlich. In vielen Teilen Berlins – vor allem im hochverdichteten Innenstadtbereich – konzentrieren sich gesundheitsrelevante Umweltbelastungen, wie Verkehrslärm, Luftschadstoffe, unzureichende Ausstattung mit Grünflächen und bioklimatischen Belastungen. Viele Gebiete haben gleichzeitig eine hohe soziale Problematik und sind überproportional durch Mehrfachbelastungen betroffen. So sind Menschen mit geringem Einkommen und niedrigen Bildungschancen oft höheren Gesundheitsbelastungen ausgesetzt. Dem gilt es, entgegen zu wirken und integrierte Strategien zu entwickeln, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Hauptstadt voranzubringen sowie gleichzeitig gesunde, Lebens- und Wohnbedingungen für alle und einen sozialräumlich gerechten Zugang zu Umweltressourcen zu schaffen. Nach dem ersten Berliner Kongress zur Umweltgerechtigkeit in 2020 bot dieser Kongress erneut die Möglichkeit, aktuelle Fragen zu diskutieren, Handlungsoptionen für Berlin weiter zu entwickeln und sich zu vernetzen.
    Abgerundet wurde der Kongress mit „Spoken Words“ von Jessy James LaFleur. Die SpokenWord-Aktivistin, Unternehmerin, Workshopleiterin und Rapperin ist gebürtige Ostbelgierin und für ihre gesellschaftskritische und aufrüttelnde Bühnenperformance bekannt.