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Der Barnim

Der Rückzug der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit hinterließ zwischen Havel, Spree und Oder eine leicht wellige Hochfläche, den Barnim.

Inzwischen gehören die rund 3.500 ha der Barnimhochfläche in Berlin als “Landschaft mit Aussicht” zu dem – für Berlin einzigartigen – Naherholungsgebiet Berliner Barnim, das rund dreizehn mal so groß ist wie der Tiergarten.

Die vielfältigen Strukturen von Natur und Landschaft, aber auch die Relikte der verschiedenen menschlichen Nutzungen im Naherholungsgebiet Berliner Barnim geben deutliche Hinweise auf seine Entwicklungsgeschichte.

Seit 1994 wird die behutsame Weiterentwicklung und Ergänzung dieser besonderen Qualitäten unter dem Leitbild “landwirtschaftlich-technisch geprägten Kulturlandschaft” auf Senats- und Bezirksebene mit der Realisierung von Wettbewerben, Kompensationsmaßnahmen und der Ausweisung von Schutzgebieten planerisch vorbereitet und praktisch umgesetzt. Schritte dorthin sind:

  • die Herausarbeitung von Bereichen für die aktive wie für die kontemplative Erholung,
  • die behutsame Einbettung von neuen Gestaltungselementen,
  • die Realisierung des länderübergreifend entwickelten Wegenetzes,
  • die Qualifizierung der vorhandenen Landschaftsstrukturen in den zukünftigen Baufeldern.

Rechtsgrundlagen

Barnimer Dörferweg

Landschaftsgeschichte und Siedlungsentwicklung

Die naturräumliche Prägung Berlins ist im Landschaftsraum des Berliner Barnim noch deutlich spürbar. Kulturgeschichte und gesellschaftlicher Wandel sind in keinem der anderen drei Berliner Naherholungsgebiete so klar ablesbar wie hier. Landschaftsgeschichte und Siedlungsentwicklung

Umwandlung der Landschaft in einen Erholungswald

Die Expansion der Stadt

Das alte Gutsdorf Buch wurde ab 1898 von dem Stadtbaurat Ludwig Hoffmann mit fünf großen Heil und Pflegeanstalten zu einer “Gesundheitsstadt” ausgebaut, in der einzeln stehende “Pavillons” und “grünen Säume” zusammen mit gestalteten inneren Freiflächen den Heilungsprozess unterstützen sollten. Die Expansion der Stadt

Barnim Kulturlandschaft

Die Kulturlandschaft

Die erwartete Bevölkerungs-Expansion Berlins Anfang der 90er Jahre rückte die Potenziale der großen Freiräume der ehemaligen Stadtgüter zu städtebaulichen und landschaftsplanerischen Entwicklungsschwerpunkten ins Rampenlicht. Die Kulturlandschaft

Karower Teiche

Das Naherholungsgebiet

Landschaftsplanung und Naturschutz haben die naturräumlichen und kulturlandschaftlichen Qualitäten des Berliner Barnim frühzeitig erkannt. Sie arbeiten seit Beginn der 90er Jahre zielstrebig daran, diese Qualitäten sichtbar zu machen und behutsam zu ergänzen. Das Naherholungsgebiet

Barnim Wegenetz

Landschaft mit Aussicht

Im Jahr 2000 konnte eine Entwicklungs-Bilanz gezogen werden mit dem Ergebnis, dass die Projekte zur Landschaftsentwicklung das Naherholungsgebiet Berliner Barnim zu einem der wichtigsten weichen Standortfaktoren für die internationale Vermarktung der “Gesundheitsregion Buch” geformt hatten. Landschaft mit Aussicht

Barnim Weg, Raps

Urbane Landwirtschaft

Die durch weiträumige Felder, Wiesen und Wälder geprägte Landschaft des Berliner Barnim ist innerhalb Berlins einzigartig. Sie gibt dem Raum seine unverwechselbare Qualität und wirkt in dem heterogenen Siedlungsgefüge als gliederndes und verbindendes Element. Urbane Landwirtschaft

Barnim - zwei Parks

Zwei länderübergreifende Parks

In das Naherholungsgebiet Berliner Barnim ragen zwei länderübergreifende Parks hinein. Zum Einen der Naturpark Barnim vom Norden her und zum Anderen aus Nordosten der Regionalpark Barnimer Feldmark. Zwei länderübergreifende Parks