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Natur und Kultur verbinden

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Ein Mädchen hält eine Lupe in der linken Hand und betrachtet durch das Lupenglas die gelbe Blüte einer Löwenzahnpflanze. In der Bildmitte dominiert das runde dicke Lupenglas, dahinter ist das Gesicht des Mädchens leicht verschwommen. Um den Hals trägt sie ein rosafarbenes Tuch. Mit der rechten Hand zeigt sie auf die leicht verwelkte Blüte, die eine andere Person hochhält. Am oberen Ende des kahlen Stängels wachsen dicht verteilt viele abstehende schmale Blütenblätter. Ihren Namen verdankt die Pflanze den kräftig gezackten Blättern, die an die scharfen Reißzähne von Löwen erinnern.
Die Sonntagsforscher
Bild: Archiv Stiftung Naturschutz Berlin
Bildvergrößerung: Im Freien arbeiten zwei Kinder in sommerlicher Kleidung mit Hammer und Stechbeitel an abstrakten Steinskulpturen. Links ein Mädchen, rechts daneben ein Junge. Beide tragen Schutzbrillen. Hinter ihnen wachsen Büsche vor einer Backsteinwand.
Bildhauer-Werkstatt
Bild: Stiftung Naturschutz Berlin

Der Natur-Park wird von Umweltgruppen und Vereinen stark genutzt, um Projekte und Aktivitäten rund um die Natur, den Umweltschutz und die Ökologie durchzuführen. Das Angebot insbesondere für Familien und Kinder reicht von Veranstaltungen wie dem berlinweiten Langen Tag der StadtNatur über Mitmachangebote bei den “Sonntagsforschern” vom baumschlau e.V. bis zu Kinder-Geburtstag-Events von Wildnisspur.

Bildvergrößerung: Vor verschwommenem grünen Hintergrund steht die zierliche Schauspielerin Barbara Geiger. Sie stellt die Figur Fräulein Brehm dar. In der rechten Hand hält sie den Schädel eines Tierskeletts und betrachtet ihn lächelnd. Geigers langes weiß-grau gelocktes Haar ist zu einem Dutt hochgesteckt. Über einem weißen T-Shirt trägt sie ein weißes Kleid mit roten sowie schwarzen Längs- und Querstreifen. Die Projektreihe „Fräulein Brehms Tierleben“ ist das einzige Theater der Welt, das sich ausschließlich mit heimischen, gefährdeten Tierarten auseinandersetzt. Ziel ist es, das zehnbändige Werk Alfred E. Brehms ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Dazu wird geforscht, erfahren und vor allen Dingen vermittelt, was die Welt im Innersten zusammenhält.
Fräulein Brehms Tierleben - Theater für heimische gefährdete Tierarten
Bild: Karsten Bartel

Mit Theaterstücken über heimische Wildtiere werden ganz neue Wege der Umweltbildung beschritten.

Bildvergrößerung: In der beleuchteten alten Lokhalle sind zahlreiche Menschen versammelt. Weit im Hintergrund sitzen Besucher in Stuhlreihen. Im Vordergrund stehen die Musiker der Staatskapelle Berlin in schwarzer Kleidung vom Betrachter abgewandt und blicken in Richtung Publikum. In der Bildmitte sind ein Klavier und ein Cembalo auszumachen. Links davon große, kupferfarbene Pauken. Am linken Bildrand steht ein ehemaliger gelber U-Bahn-Waggon hinter einer halbhohen Trennwand.
Konzert der Berliner Staatsoper in der alten Lokhalle
Bild: Holger Koppatsch

Stahl ist das bestimmende Element der Kunstwerke von ODIOUS. Die ehemals sechsköpfige Künstlergruppe, die sich 1982 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin formierte, hat ihre Spuren überall im Natur-Park hinterlassen: Neben vielen abstrakten Skulpturen hat sie den 600 Meter langen Stahlsteg konstruiert, der durch das Naturschutzgebiet führt. Die Kunst von ODIOUS greift die ehemalige industrielle Funktion des Ortes und die rostenden Relikte dieser Zeit auf und gibt dem Natur-Park seinen besonderen Charakter.

Bildvergrößerung: Bei Sonnenschein ein Blick in den Giardino Segreto auf dem ehemaligen Lagerplatz des Güterbahnhofes. Der Giardino ist ein künstlicher Garten, der von der Künstlergruppe ODIOUS geschaffen wurde. In der Mitte verlaufen auf einer gepflasterten Fläche zwei Schienen. Der Kunstgarten wird von rostrot getünchten Betonmauern begrenzt. Links ragt ein ehemaliger Bekohlungskran mit seinem Ausleger über das betonierte Areal. Am Kranhaken hängt ein Triangel-förmiges Stahlelement. Dieses ist mit einem stählernen Rohr verbunden, das wie eine Wippe in der Luft hängt. Darauf befindet sich eine große Stahlkugel – es wirkt, als würde sie über das Rohr rollen. Entlang der linken Mauer stellen kniehohe blaue Elemente aus Stahl in verschiedenen geometrischen Formen abstrakte Lavendelbeete dar. Im Hintergrund ist eine Rasenfläche von Stahlprofilen eingefasst.
Stahlkunstwerk von Odious im Giardino
Bild: Holger Koppatsch
Bildvergrößerung: Im Dickicht führt eine Treppe mit mehr als zehn Stufen aufwärts. Die Treppe wird von massiven, rostigen Seitenwänden begrenzt, die auf der anderen Seite schräg abfallen. Ein Spiel aus Sonnenlicht und den Schatten von Laubbäumen lassen die rostroten Stahlflächen in unterschiedlichen Nuancen leuchten. Am Fuß der linken Seitenwand ragen rollenartige Unterbauten hervor. Die Pyramidentreppe definiert als Kunstobjekt den Anfang des begehbaren Steges.
Kunstobjekt Treppe, ODIOUS
Bild: Maren Schütze / SenStadtWohn