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NSG Windmühlenberg

Windmühlenberg
Bild: Florian Möllers
Bildvergrößerung: Gemeine Grasnelke (Armeria maritima spp. elongata)
Gemeine Grasnelke (Armeria maritima spp. elongata)
Bild: Florian Möllers

Einst stand auf der 52 Meter hohen Düne des NSG eine Bockwindmühle. Sie brannte zwar in den 1920er Jahren bei Dreharbeiten ab, doch noch heute ist sie namensgebend. Auf dem kargen Boden des Gebiets findet man an offenen Stellen noch heute Sandtrockenrasen mit Silbergrasfluren und Grasnelken-Schafschwingel-Rasen.

Bildvergrößerung: Trockenrasen auf dem Windmühlenberg
Trockenrasen auf dem Windmühlenberg
Bild: Florian Möllers

Für den Naturschutz bedeutend sind die Vorkommen einiger bundesweit gefährdeter Pflanzenarten wie Ohrlöffel-Leimkraut und Steppen-Lieschgras. Eine Besonderheit sind auch die im NSG vorkommenden Flechten-Trockenrasen. Insekten- und Spinnenfreunde werden sich vor allem für die über 70 Laufkäferarten, 45 Blatt- und Rüsselkäfer sowie 120 verschiedenen Spinnenarten interessieren, die im Gebiet nachgewiesen wurden.

  • Bezirk

    Spandau

  • Lage

    Westlich des Dorfkernes von Gatow

  • Karte

  • Fläche

    5 ha

  • Unterschutzstellung

    19. September 1969 als Naturdenkmal, 17. Dezember 2001 als NSG
  • Besonderheiten

    Erlebbar, interessante Flora, interessante Amphibien, landschaftlich reizvoll

Besuchertipps

Karte des NSG
Karte des NSG
Bild: SenUVK

Geht man von der alten, im Friedhof gelegenen Dorfkirche nach Westen, gelangt man zum NSG. Hier ist die Wegeführung durch Handläufe gekennzeichnet. Um die wertvollen Trockenrasen vor Trittschäden zu schützen, markieren Handläufe die Wege. Gut lässt sich ein Besuch mit einem weiteren Spaziergang kombinieren: Über die nordwestlich anschließende Landschaft der ehemaligen Rieselfelder Karolinenhöhe, die südwestlich gelegene Gatower Heide oder – in südlicher Richtung – über die Havelmathen und die große Badewiese entlang des Uferwanderweges an der Havel nach Kladow.

Karte des Gebietes

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