Ergebnis 2022 – 49. Jahrgang

Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022

Der renommierte Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin wurde am 18.11.2022 in einem gut besuchten Festakt in der Akademie der Künste durch die Staatssekretärin Dr. Silke Karcher vergeben. Trotz des hohen pandemiebedingten Nachholbedarfs an den Universitäten haben sich 74 junge Nachwuchsplaner*innen an dem Verfahren beteiligt. Ergänzend zum Fachsymposium hielt die renommierte Umweltmedizinerin Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Lehrstuhl Umweltmedizin der Universität Augsburg, den Festvortrag zum Thema ‘Hitze in der Stadt’.

Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 – Aufgaben Regional, National und International

2022 wurden drei Aufgaben aus Berlin, Deutschland und Ungarn ausgelobt. In der Berliner Aufgabe ging es um kreative Visionen für den Campus der Kunsthochschule Weißensee. Bernadette Brandl aus München überzeugte die Jury mit einer Vision, die in allen Maßstabsebenen klug durchdacht ist und auf relativ kleiner Fläche eine Vielzahl unterschiedlicher Räume und Nutzungsoptionen anbietet.

Die nationale Aufgabe kam aus Chemnitz, der Stadt, die 2025 europäische Kulturhauptstadt sein wird. Gegenstand des Lenné-Wettbewerbs war eine innerstädtische Freiraumachse, welche vom Stadtzentrum bis zum Park am Schlossteich reicht. Gleichzeitig sollte auf die Kulturhauptstadt aufmerksam gemacht werden. Das vierköpfige Entwurfsteam (Pauline Kopp, Roman Elie Paul Müller und Robin Schiedt aus Tübingen sowie Eva Wagner aus Stuttgart) legte einen Masterplan vor, der die Grünanlagen aufwertet und durch einen feinfühligen Umgang mit dem Bestand viele Qualitäten der Parkanlagen entwickelt.

Aus Ungarn kam die internationale Aufgabe. Die Stadt Budapest will den Anteil der städtischen Grünflächen deutlich erhöhen. Potenziale hierfür bietet das derzeit brache Waldgebiet Terebesi auf der Pester Stadtseite. Im Lenné-Verfahren sollte ein Stufenkonzept – bestehend aus einem Park, einem naturnahen Parkwald und einem Wald – entwickelt werden, um Freizeit, Erholung, Grünvernetzung und Artenvielfalt zu fördern. Der Entwurf von Katharina Dropmann, Katharina von Unold, Paula Erber und Daniel Wolfram aus München gliedert den Terebesi hierzu in drei funktionale Bereiche, die diese Ansprüche geschickt erfüllen.

Zusätzlich vergab die Jury Lenné-Anerkennungen (Berlin 1 x, National und International je 2) und in der Aufgabe C eine weitere Karl-Foerster-Anerkennung. Ausführliche Informationen finden sich im Juryprotokoll.

  • Protokoll des Preisgerichts vom 9. September 2022

    PDF-Dokument (3.1 MB)

  • Vorprüfung zur Preisgerichtssitzung am 9. September 2022

    PDF-Dokument (1.2 MB)

Lenné Preis 2022 - Eröffnungsfilm

Lenne-Preis-Videoscreen1

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Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe A Berlin - Sieger

Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe A Berlin

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Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe A Berlin - Anerkennung

Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe A Berlin

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Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe B Chemnitz - Sieger

Lennepreis Videoscreen 4

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Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe B Chemnitz - Anerkennung

Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe B Chemnitz - Anerkennung

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Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe C Budapest - Sieger

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Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022 - Aufgabe C Budapest - Anerkennung

Lennepreis Videoscreen 7

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Karl Foerster - Anerkennung 2022

Karl Foerster - Anerkennung 2022

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Impressionen zur Preisverleihung

  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022

    Staatssekretärin Dr. Silke Karcher

  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022

    Die Sieger - Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022

  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022

    Publikum

  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022
  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022
  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022
  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022
  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022
  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022
  • Peter-Joseph-Lenné-Preis 2022

Lenné-Symposium Gebäudebegrünung

Im Lenné-Fachsymposium diskutierten Expert*innen, Planer*innen und der Berufsnachwuchs das große Potenzial begrünter Gebäude für eine klimaresiliente Stadt. Gebäudebegrünungen stellen eine der wirkungsvollsten Maßnahmen für dezentrales Regenwassermanagement, Lärm- und Staubbindung sowie Abkühlung der überhitzten Stadt dar. Gleichzeitig bieten viele Dachflächen Ressourcen für unterschiedliche Nutzungen (z.B. Begegnung, Gastronomie, urbane Landwirtschaft). Staatssekretärin Dr. Silke Karcher verkündete in ihrer Ansprache, dass die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz in Kürze das neue GründachPLUS Programm zur Verfügung stellen wird. Dieses fördert nicht nur die Begrünung von Dächern auf Bestandsgebäuden, sondern es werden künftig auch Fassadenbegrünung, Biodiversitätsdächer und die Kombination von Dachbegrünung und Solaranlagen gefördert. Außerdem werden sogenannte Green Roof Labs unterstützt, die sich dadurch auszeichnen, dass hier experimentell neue Wege der Gebäudebegrünung erprobt werden können.