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Gärten der Welt

Auf einer Wiese mit hohen Gräsern wachsen Wildblumen. Zwischen kleinen gelben und rosa Blüten ragen viele wilden Margeriten auf. Die körbchenförmigen Blüten haben eine gelbe Mitte und sind von einem Kranz weißer Blütenblätter umgeben.

Wiesenmargerite

Der Park hat innerhalb des weiträumigen Naherholungsgebiets Wuhletal eine wichtige Funktion für den Biotopverbund und die biologische Vielfalt.

Die Gärten der Welt waren zusammen mit dem Kienbergpark Austragungsort der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017 und wurden dafür auf 43 Hektar erweitert. In diesem Zusammenhang wurden auch Maßnahmen umgesetzt, die die biologische Vielfalt im Park weiter fördern und insbesondere Bestäubern, darunter Wildbienen und Bienen zu Gute kommen: einige Wiesen wurden mit gebietsheimischen Saatgut eingesät. Das neue Besucherzentrum erhielt ein Gründach.

Mit ihrer Vielzahl an Themengärten und Gartenkabinetten sind die Gärten der Welt eine ganz besondere Attraktion unter den Berliner Parkanlagen. Der Park stellt nicht nur Gärten verschiedener Kulturen vor, die unsere heutige Gartenwelt nachhaltig geprägt haben, sondern auch zeitgenössische Gartenkunst. Den Besuchern bietet er viele Möglichkeiten des Aufenthalts wie Ruhe, Naturbeobachtung, Spiel und kulturelle Angebote. Er ist eintrittspflichtig.

Ein Blick auf ein begrüntes Flachdach. Zwischen grobem Kies breiten sich verschiedene Moose, Flechten und sogenannte „Sedumarten“ aus. Diese niedrigen Pflanzen sind an Sonne, Wind und Trockenheit gut angepasst und benötigen nur wenig Pflege. Die Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und überziehen das Dach als rot-grüne oder hellgrüne Kissen. Dazwischen ragen abgestorbene Äste und kurze Baumstämme auf. Im Hintergrund wachsen einzelne Gräser und eine etwas höhere sattgrüne Pflanze.

Lebensraum Dach

In dicht bebauten Gebieten entsteht wohnumfeldnahes Grün durch die naturnahe Begrünung von Hinterhöfen, Fassaden und Dächern. Eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten kann auf diese Weise gefördert werden. Gleichzeitig ist die Dachbegrünung ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel. Lebensraum Dach

Die Nahaufnahme einer Honigbiene von der Seite vor hellem, verschwommenem Hintergrund. Sie fliegt auf einen Stachelbeerzweig mit kleinen, hellrosa Blüten und gefächerten Blättern zu. Das Insekt hat einen schlanken Körperbau. Gelbe und schwarze Segmente strukturieren den Hinterleib der Biene, ihr Oberkörper ist hellbraun behaart. Am Kopf ist eines ihrer zwei großen schwarzen Facettenaugen gut erkennbar.

Bienen und Wildbienen

Einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt leisten die Bienen. Neben den Honigbienen sind es vor allem die Wildbienen, zu denen auch die Hummeln gehören, ohne deren unermüdliche Bestäubungsarbeit ein großer Teil der Pflanzen Berlins in ihrer Existenz bedroht wäre. Bienen und Wildbienen

Ein Blick auf violett blühende Heide-Nelken. Sonnenlicht fällt auf einige Blüten links im Bild. Die zarten, gestielten Blüten überragen den übrigen Teil der krautartigen, sattgrünen Pflanzen. Sie haben schlanke Blütenkelche mit fünf gleichmäßigen Kronblättern, die am oberen Ende gezähnt sind.

Gebietsheimische Pflanzen

Es ist die Bestrebung Berlins, die gebietseigene genetische Vielfalt zu erhalten. Denn der industriellen Pflanzen- und Saatgutproduktion fehlt häufig der Bezug zu regionalen Bedingungen. Die gebietseigene genetische Vielfalt kann dadurch verloren gehen und heimische Arten können verdrängt werden. Gebietsheimische Pflanzen

Auf einer Wiese mit hohen Gräsern wachsen Wildblumen. Zwischen kleinen gelben und rosa Blüten ragen viele wilden Margeriten auf. Die körbchenförmigen Blüten haben eine gelbe Mitte und sind von einem Kranz weißer Blütenblätter umgeben.

Wiesenmahd

Einen großen Anteil des Berliner Stadtgrüns bilden die öffentlichen Grünanlagen. Um diese langfristig zu erhalten, bedarf es einer angepassten Pflege. Viele Grünanlagen müssen aufgrund ihrer Nutzung oder auch der historischen oder kulturellen Bedeutung intensiv gepflegt werden. Wiesenmahd