Ein gesundes Stadtklima ist unerlässlich für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Berlin. Vieles kann dafür getan werden: In dicht bebauten Quartieren sorgen begrünte Höfe, Dächer oder Stadtbäume für Kühlung. Dazu trägt auch der Biotopflächenfaktor (BFF) bei, ein Instrument, das bei Bebauung einen Grünanteil vorschreibt. Freiflächen, die für die Entstehung von Kaltluft wichtig sind, gilt es zu erhalten und zu stärken. An den Stadträndern setzt sich das Landschaftsprogramm (LaPro) für den Umbau der Kiefernforste in naturnahe Mischwälder ein, die besser mit dem Klimawandel zurechtkommen und den Wasserhaushalt positiv beeinflussen. Ebenso wichtig ist ein Wassermanagement für Feuchtgebiete wie Auen oder Moore. Denn diese speichern nicht nur Wasser, sondern binden auch schädliche Treibhausgase.
Entwicklungsziele für die Naturgüter
Bild: Dagmar Schwelle
Kontakt
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Naturschutz und Stadtgrün
Referat Naturschutz, Landschaftsplanung, Forstwesen