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Langjährige Entwicklung der Luftqualität

Zusammenfassung

Wie sauber ist die Berliner Luft? Und wie sauber war sie vor 40 Jahren? Antworten finden Sie hier. Seit dem Jahr 1975 wird die Luftqualität durch das Berliner Luftgüte-Messnetz (BLUME) und ergänzende Messungen dokumentiert und kontinuierlich ausgewertet.

Das BLUME-Messnetz besteht (Stand Juli 2020) aus 17 festen Stationen, einer meteorologischen Station und einem Messbus für den mobilen Einsatz. Die einzelnen Stationen übertragen alle fünf Minuten Schadstoffwerte an die Messzentrale in der Brückenstraße (Mitte). Sie bilden die Grundlage für weitere Berechnungen und Auswertungen.

Die Bilanz ist erfreulich: Seit 1989 konnte Berlin die Emissionen stark reduzieren. Stickoxide sind beispielsweise um 73 Prozent zurückgegangen, Schwefeloxid sogar um 96 Prozent. Grund dafür ist unter anderem die vom Land Berlin seit 1990 geförderte energetische Sanierung der Altbaubestände. Auch die Feinstaubbelastung ist geringer geworden: Die Emissionen aus dem Auspuff der Fahrzeuge verringerten sich zwischen 1989 und 2015 um mehr als 90 Prozent.

Dennoch überschreiten einige Schadstoffe auch heute noch immer wieder die Grenzwerte, sodass eine genaue Überwachung weiterhin besonders wichtig ist.

Hier finden Sie einen Überblick über die Entwicklung der Berliner Luftqualität der vergangenen 45 Jahre – anschaulich dargestellt mittels Karten und Tabellen.