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Versorgungsbereiche Gebäudewärme / Überwiegende Heizungsarten 1994

Datengrundlage

Seit der Vereinigung beider Stadthälften unterliegen – insbesondere im Ostteil der Stadt – Wohn- und Gewerbebauten einer ständigen Veränderung durch Neubaumaßnahmen, Sanierungen und Stillegungen. Damit ist auch die Heizenergieversorgung der Gesamt-Stadt in einem rasanten Wandel.

Die Basisdaten für den Westteil von Berlin bildeten die Angaben im Emissionskataster Hausbrand der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz. Diese Daten weisen einen Stand von 1989 aus. Mit einer Aktualisierung dieses Katasters für die Gesamtstadt wurde Mitte 1995 begonnen.

Für den Ostteil von Berlin wurden als Basisdaten die Angaben des Wohnungspolitik-Speichers der ehemaligen DDR herangezogen. Diese Daten beziehen sich ebenfalls auf den Stand bis 1989.

Die Daten beider Kataster wurden von der Grundstücksebene auf die statistischen Blöcke aggregiert. Die Flächenangaben des Emissionskatasters für den Westteil von Berlin weisen real beheizte Flächen von Wohngebäuden aus. Die Angaben im Wohnungspolitik-Speicher sind aus der Anzahl der Wohnungen multipliziert mit der durchschnittlichen Wohnraumgröße im statistischen Block berechnet.

Beide Datenbestände mußten aktualisiert werden. Darüberhinaus sollten auch die zur Arbeitsstättenbeheizung vorhandenen Flächen erfaßt werden. Neben anderen Quellen wurde dabei eine wesentliche Unterstützung von Seiten der BEWAG und GASAG geboten (vgl. Tab. 3).

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Tab. 3: Verwendete Datengrundlagen und ihr Raumbezug
Bild: Umweltatlas Berlin

Trotz der Fülle dieser recherchierten Datengrundlagen war es aufgrund der Umbruchsituation auf dem Wärmemarkt nicht möglich, in allen Fällen, insbesondere im Bereich der Gewerbe- und Industriestandorte – und hier vor allem im Ostteil der Stadt – vollständige Angaben zu erhalten. Einzelstandorte mit nur geringer Flächenausdehnung, wie Förstereien, Kirchen oder Ausflugsgaststätten, wurden ebenfalls nicht aufgenommen.