Biologische Gewässergüte (Trophie) 2003

Zusammenfassung

Wenn es im Wasser grünt und blüht, ist das nur in Maßen gut. Wo sich viele Nährstoffe sammeln und in der Folge viele Algen wuchern, wird der Sauerstoff knapp. Das schadet beispielsweise den Fischen, die dann schwerer oder gar nicht mehr atmen können.

Berlins Flüsse, Kanäle und Seen fließen eher träge. Im Großen Müggelsee verweilt das Wasser im Schnitt etwa 59, im Tegeler See sogar 183 Tage. Unter solchen Bedingungen wachsen Wasserpflanzen – ungewollt – besonders gut. Feste Stationen und Messpunkte in der Stadt ermitteln in regelmäßigen Abständen, wieviel Chlorophyll, Phosphor oder Algen im Wasser sind. Auch die Sichttiefe wird bestimmt.

Auf der Skala der Güteklassen von I bis IV lagen die untersuchten Berliner Gewässer bis 2001 im Mittelfeld der Güteklassen II-III und III. Lediglich der Tegeler See kam auf Klasse II, die es zu erreichen gilt. Seit den 1980er-Jahren steht an seinem Zufluss im Nordosten eine Aufbereitungsauflage für Oberflächenwasser, die Phosphate aus dem Wasser filtert. Am Tegeler See zeigt sich, wie konkrete Maßnahmen die biologische Gewässergüte verbessern können.

Lesen Sie hier wie die Güteklassen ermittelt werden und welche Werte dafür ausschlaggebend sind.

Die Inhalte dieses Jahrgangs sind historisch und nicht mehr aktuell.

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