Die Anwendung numerischer Simulationsmodelle erfordert eine über das eigentliche Untersuchungsgebiet hinausgehende räumliche Erfassung der Grundlagendaten und meteorologischen Randbedingungen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass sich das Modell ‘einschwingen’ kann, um am Rande des eigentlichen Projektgebietes möglichst realitätsnahe Zustände simulieren zu können (zur Methodik des hier verwendeten Klimamodells FITNAH vgl. (Methode). Daher untergliederte sich das Untersuchungsgebiet in das etwa 890 km² große Stadtgebiet von Berlin sowie einen rund 1650 km² großen Bereich des Umlandes. Zusätzlich wurde ein Vertiefungsgebiet definiert, in dem das Klimamodell FITNAH in einer 4-fach höheren Rasterauflösung angewendet wurde (vgl. Abbildung 1).
Klimamodell Berlin - Analysekarten 2001
Abb.1: Klassifizierung der Landnutzung für die Modellanwendung. Es kommt ein Schlüssel mit 14 Nutzungsklassen zum Einsatz, der an die Erfordernisse des Modells FITNAH angepasst ist. Das rote Rechteck umgrenzt den Bereich des Vertiefungsgebiets für die Modellanwendung
Bild: Umweltatlas Berlin
Abb. 2: Ausschnitt aus der Automatisierten Liegenschaftskarte (Angabe der Gebäudegeschosse in römischen Zahlen)
Bild: Umweltatlas Berlin
Abb. 3: Datenbasis und Datenfluss für die Anwendung des Klimamodells FITNAH
Bild: Umweltatlas Berlin