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Entsiegelungspotenziale

Zusammenfassung

Bebaut, betoniert, asphaltiert oder doch gepflastert, Flächen können auf ganz unterschiedliche Arten versiegelt werden. Etwa ein Drittel der Fläche Berlins ist luft- und wasserdicht abgedeckt.

In Großstädten ist der Anteil der versiegelten Flächen höher, da das Stadtgebiet dichter bebaut ist. Das heißt, je mehr Bereiche bebaut und versiegelt werden, desto weniger Vegetation hat dort Platz. Um die Natur und das Klima nachhaltig zu schützen, ist das Land Berlin bemüht, Versiegelungen nach Möglichkeit zurückzubauen und den Boden, wo dies möglich ist, dauerhaft zu entsiegeln.

Auf Basis einer Befragung der Bezirksämter und den Berliner Forsten sowie unter Zuhilfenahme von Daten wie dem Flächennutzungsplan, dem Landschaftsplanverfahren, den Planungshinweisen zum Bodenschutz und Informationen zu Schutzgebieten nach dem Naturschutzrecht sind Flächen ermittelt worden, die als „Entsiegelungspotenziale“ dauerhaft für eine potenzielle Entsiegelung zur Verfügung stehen. Dabei wurde das Potenzial zur Entsiegelung festgestellt, bewertet und priorisiert.

Aktuell sind über 250 Flächen mit Entsiegelungspotenzial ausgewiesen. 21 Flächen sind bereits entsiegelt und sieben teilentsiegelt worden (Stand: 2019).