Instandsetzung der Köpenicker-Allee-Brücke

Ansicht von Südosten (Zugang FEZ)

Planungsphase
Die Köpenicker-Allee-Brücke befindet sich im Bezirk Treptow-Köpenick. Am Bahnhof Wuhlheide führt sie die Rudolf-Rühl-Allee (ehemals Köpenicker Allee) über die jeweils zweigleisigen Strecken der S- und Fernbahn, die Parkeisenbahn sowie den Zugang zum FEZ-Berlin.

Derzeit sind Instandsetzungsmaßnahmen zur Verbesserung des Bauwerkszustandes in Planung.

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Das Vorhaben

Notwendigkeit der Maßnahme

Die Brücke ist auf 12 Tonnen lastbeschränkt. Die letzte Brückenprüfung ergab mit der Zustandsnote 2,9 einen gerade noch ausreichenden Bauwerkszustand (Bereich 2,5 bis 2,9). Bei der nächsten Hauptprüfung ist mit einer weiteren Verschlechterung des Zustands zu rechnen, sodass zusätzliche Verkehrseinschränkungen bis hin zur Vollsperrung nicht mehr ausgeschlossen werden können. Aus diesen Gründen ist eine Instandsetzung erforderlich. Durch die Instandsetzung soll der erforderliche Zeitraum bis zum geplanten Ersatzneubau abgesichert werden.

Bestehendes Brückenbauwerk

Die Köpenicker-Allee-Brücke wurde im Jahr 1900 als dreifeldrige Stahlkonstruktion über Anlagen der S- und Fernbahn errichtet. Ihr Überbau besteht aus einem Stahlträgerrost mit Buckelblechen. Mitte der 1920er Jahre wurde die Brücke auf der Südseite um ein Brückenfeld verlängert. Die heutige Gesamtlänge beträgt rund 36 Meter bei einer Brückenbreite von 10,10 Metern.

Im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Fernbahnstrecke erfolgte 1985 die Anhebung des Brückenüberbaus. Dadurch weist die Brücke nun eine lichte Höhe von circa 5,3 Metern im S-Bahn-Bereich und 5,4 Metern über der Schienenoberkante im Fernbahn-Bereich auf.

Unteransicht, Blick Richtung Nord (Empfangsgebäude)

Der Bau

Voraussichtliche Bauzeit (Instandsetzung): 2027

Derzeit werden die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen geplant. Dabei werden die Erneuerung des Fahrbahnbelags und der Abdichtung sowie die Montage neuer Geländer erforderlich sein. Aus diesem Grund muss die Rudolf-Rühl-Allee gesperrt werden.

Zusätzlich werden Korrosionsschutzarbeiten am Überbau notwendig. Für diese Arbeiten wurden bereits Sperrpausen für die S- und Fernbahn im März 2027 angemeldet.

Blick Richtung Süden auf die Fahrbahn (Rudolf-Rühl-Allee) und Gehwege der Brücke

Verkehrsführung

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der terminlichen Vorgaben aus den begrenzten Sperrpausen der Gleisanlagen können die erforderlichen Bauleistungen nur unter einer Vollsperrung ausgeführt werden. Die Vollsperrung der Rudolf-Rühl-Allee ist für einen möglichst kurzen Zeitraum vorgesehen. Aktuell werden ein Umleitungskonzept sowie Lösungen für sämtliche Verkehrsarten während der Bauphase erarbeitet.

Zahlen und Daten

Bauwerksdaten zum Bestandsbauwerk

  • Baujahr

    1900

  • Gesamtstützweite

    36,07 m

  • Einzelstützweiten

    8,50 – 8,65 – 8,95 – 9,97 m

  • Breite

    10,10 m

  • Brückenfläche

    364 m²

  • Konstruktion

    4-feldrige Trägerrostbrücke

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Tiefbau
Bereich Brücken / Ingenieurbau