Das Monitoring stellt wichtige Kennzahlen für die Wärmewende dar. Dazu gehören unter anderem: die Höhe des Endenergieverbrauchs für Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme, die Aufteilung des Endenergieverbrauchs nach Energieträgern, die CO₂-Emissionen aus der Wärmeversorgung oder die Endenergieverbräuche in den unterschiedlichen Gebäudesegmenten, etwa Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Eine wesentliche Grundlage für das Monitoring bildet das Wärmekataster, das jährlich anhand von Daten der Energieversorger aktualisiert wird. Es liefert wichtige Kennzahlen für das jeweilige Bezugsjahr und ermöglicht eine kontinuierliche Beobachtung der Entwicklung im Wärmesektor.
Ergänzt wird das Monitoring unter Einbindung datenhaltender Stellen durch weitere Datenquellen und Informationen, die detailliertere Einblicke in einzelne Bereiche der Wärmewende erlauben – etwa zum Einsatz von Wärmepumpen und zur Entwicklung von Wärmenetzen. Zum Stand der Umsetzung der Wärmewende findet außerdem ein regelmäßiger Austausch mit den Umsetzungsakteuren statt. Darüber hinaus dokumentiert das Monitoring den Umsetzungsstand der Maßnahmen aus der Umsetzungsstrategie des Wärmeplans.