Tag des Baumes: Berlin braucht mehr Stadtgrün für Klima, Artenvielfalt und Lebensqualität
Pressemitteilung vom 24.04.2026
Zum bundesweiten Tag des Baumes am 25. April rückt die Bedeutung der Berliner Stadtbäume in den Fokus. Bäume spenden Schatten, verbessern die Luft, binden CO2 und sind ein unverzichtbarer Teil der klimaresilienten Stadt. Angesichts zunehmender Hitze, Trockenheit und Starkregenereignisse ist der Schutz und die Nachpflanzung von Bäumen wichtiger denn je.
Dazu erklärt Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Berliner Bäume sind weit mehr als Stadtbild. Sie sind Lebensqualität, Klimaschutz und ein Stück Heimat in unseren Kiezen. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, den Berliner Baumbestand zu erhalten, zu pflegen und dort, wo möglich, zu erweitern. Jeder zusätzliche Baum hilft dabei, unsere Stadt widerstandsfähiger gegen Hitze zu machen und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu stärken. In den anstehenden besonders trockenen Monaten sollte jede Anwohnerin und jeder Anwohner auf die Bäume in seiner Nachbarschaft achten und sie auch mal wässern, wenn das nötig erscheint.“
Berlin verfügt über einen großen, aber zugleich verletzlichen Baumbestand. Gerade ältere Straßenbäume leisten einen hohen Beitrag für das Stadtklima, sind aber durch Trockenstress, versiegelte Flächen und Belastungen im Straßenraum besonders gefährdet. Der Senat unterstützt deshalb Maßnahmen zur Pflanzung neuer Stadtbäume und zur Sicherung vorhandener Standorte.
Der Tag des Baumes erinnert daran, dass Stadtgrün kein Luxus ist, sondern eine zentrale kommunale Zukunftsaufgabe. Berlin wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen, damit die Stadt auch in Zeiten des Klimawandels lebenswert bleibt.
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