UN-Weltnaturkonferenz: Berlin will Rolle der Städte im Naturschutz stärken
Pressemitteilung vom 16.10.2026
Berlin setzt sich bei der 17. UN-Weltnaturkonferenz (CBD COP17) in Jerewan, Armenien, für eine stärkere Beteiligung von Städten und Regionen am internationalen Biodiversitätsschutz ein. Das Land nimmt vom 21. bis 28. Oktober 2026 an politischen und fachlichen Veranstaltungen teil und bringt Erfahrungen aus der Umsetzung vor Ort ein.
Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, Andreas Kraus: „Ob die internationalen Biodiversitätsziele erreicht werden, entscheidet sich auch vor Ort – in unseren Parks, an unseren Gewässern und in der Stadtentwicklung. Städte und Regionen brauchen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und ihren konkreten Beitrag in die internationale Zusammenarbeit einzubringen.“
Zu den Berliner Beispielen gehören die Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030+ und die Renaturierung der Kanonenberge in Köpenick. Sie zeigen, wie Berlin den Schutz der biologischen Vielfalt auf Landesebene umsetzt.
Am 24. Oktober beteiligt sich Berlin am Gipfel der Städte und Regionen. Im Rahmen der Konferenz wird außerdem der Berlin Urban Nature Pact vorgestellt. Die internationale Initiative vernetzt Städte, um gemeinsam lokale Lösungen zum Schutz der Natur zu entwickeln.
Die Weltnaturkonferenz findet vom 19. bis 30. Oktober 2026 statt. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des 2022 vereinbarten globalen Biodiversitätsrahmens von Kunming-Montreal mit seinen 23 Handlungszielen bis 2030.
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