Coronavirus
Im Zusammenhang mit den Maßnahmen des Berliner Senats zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus wurde am 08.06.2020 der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wieder in Richtung Regelbetrieb aufgenommen.


    Verkehr  
 

Fußverkehr - Mehr Sicherheit

Zebrastreifen


Zebrastreifen
Zebrastreifen in der Adamstraße

Offiziell als Fußgängerüberweg betitelt, ist der Zebrastreifen an vielen Stellen in Berlin eine sinnvolle Alternative zur Fußgängerampel. Er kommt dort verstärkt zum Einsatz, wo Fußgänger*innen auch ohne Ampeln sicher die Straße überqueren können.

Damit ein Zebrastreifen im Verkehrsalltag eine Hilfe für Fußgänger*innen ist, gibt es klar definierte Einsatzkriterien für die Fußgängerüberwege. Diese sind in den Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) festgehalten.

Demnach dürfen Zebrastreifen nur angelegt werden:

  • in geschlossenen Ortschaften,
  • über Straßen mit maximal einer Fahrspur pro Richtung,
  • bei max. 50 km/h zulässiger Höchstgeschwindigkeit,
  • wenn auf beiden Seiten der Fahrbahn ein Gehweg vorhanden ist.

Zebrastreifen dürfen nicht angeordnet werden:

  • in der Nähe einer ampelgeregelten Kreuzung,
  • auf einem Straßenabschnitt mit "Grüner Welle",
  • auf Straßen mit Busspuren,
  • über Straßen mit Straßenbahnen ohne eigenen Gleiskörper,
  • auf Straßen mit sehr starkem Kfz-Verkehr.
In Abstimmung mit den Bezirksämtern, der Polizei und den Straßenverkehrsbehörden wird jeder Standortvorschlag geprüft. Erst dann können die Bezirke den Zebrastreifen bauen lassen.

Finanziert werden neue Zebrastreifen aus dem Bauprogramm zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger*innen, für das derzeit jährlich rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Detaillierte Informationen zu jedem dieser Zebrastreifen über die Datenbankrecherche:

Vorschläge für neue Standorte können über die hier genannten Kontaktmöglichkeiten eingereicht werden.