Mit der heutigen Verkehrsfreigabe der beiden Brücken „Steg über die Spektelake“ und „Spektegrabensteg“ steht im Spandauer Ortsteil Falkenhagener Feld wieder eine wichtige Wegeverbindung zur Verfügung. Die neuen Fuß- und Radwegbrücken schließen eine zentrale Lücke im Spektegrünzug und ermöglichen eine durchgehende Ost-West-Verbindung innerhalb der angrenzenden Wohngebiete.
Insbesondere der Spektegrabensteg hat über die lokale Erschließung hinaus eine übergeordnete Bedeutung: Als wichtige Radverkehrsverbindung trägt er zur besseren Anbindung in Richtung Falkensee sowie in die Berliner Innenstadt bei und stärkt damit die Verknüpfung von Stadt und Umland.
Arne Herz, Staatssekretär für Mobilität und Verkehr: „Mit den neuen Brücken im Spektegrünzug schaffen wir sichere, attraktive und durchgängige Wege für den Fuß- und Radverkehr. Gerade in wachsenden Stadtregionen sind solche Verbindungen entscheidend, um klimafreundliche Mobilität im Alltag zu erleichtern und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern.“
Die Erneuerung der beiden Bauwerke war aufgrund ihres schlechten Zustands zwingend erforderlich. Die Schäden an den Tragwerken hatten ein Ausmaß erreicht, das die Standsicherheit erheblich einschränkte. Mit den Ersatzneubauten wurden moderne, langlebige und zugleich gestalterisch hochwertige Lösungen umgesetzt: Die Konstruktionen kombinieren eine nachhaltige Holzbauweise mit widerstandsfähigen Natursteinbelägen und einer filigranen Geländerausbildung, die sich am Röhrichtbewuchs der Umgebung orientiert.
Der Neubau des Spektegrabenstegs wurde im Rahmen des Radverkehrsinfrastruktur-Sonderprogramms „Stadt und Land“ durch den Bund kofinanziert. Die Mittel stellte das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) bereit.