Auf Initiative des Fachbereichs Biologische Vielfalt der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) wird am morgigen 1. Oktober 2025 tatkräftig gegraben, gesteckt und gepflanzt: Mitarbeitende des Kunstgewerbemuseums, des Pflanzenschutzamtes, der Stiftung Naturschutz Berlin und der SenMVKU bringen gemeinsam mehrere Tausend Blumenzwiebeln auf einer bislang monotonen Rasenfläche an der Tiergartenstraße in die Erde.
Schon ab Ende Februar 2026 sollen dort die ersten bunten Blüten sprießen. Sie liefern dringend benötigte Nahrung für Wildbienen und andere Bestäuber. Gleichzeitig können sich die Besucherinnen und Besucher des Kulturforums von Februar bis Mai am farbenfrohen Anblick erfreuen.
Der Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, Andreas Kraus, betont: „Die biologische Vielfalt ist unsere Lebensgrundlage – ohne sie gibt es weder sauberes Wasser noch gesunde Böden oder Bestäuber für unsere Nahrung. Aktionen wie diese zeigen: Jeder Beitrag zählt. Gemeinsam machen wir Berlin bunter, lebenswerter und widerstandsfähiger gegen den Klimawandel.“
Die Pflanzaktion ist Teil der Umsetzung der Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030+, die der Senat im Juni 2025 beschlossen hat. Sie setzt klar auf Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam mit Verwaltungen, Institutionen und den Bürgerinnen und Bürgern kann die biologische Vielfalt in dieser Stadt erhalten werden. Mehr Artenvielfalt bedeutet mehr Lebensqualität, bessere Gesundheit und einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung.
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