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Schutz der Feldlerchen auf dem Tempelhofer Feld

Feldlerche
Bild: Dietmar Nill
Pressemitteilung vom 30.03.2021

In dieser Woche bekommen die Feldlerchen auf dem Tempelhofer Feld wie in den vergangenen Jahren wieder ausgewiesene Vogelschutzbereiche, auf denen sie ungestört ihre Jungen großziehen können.

Die Feldlerche (Alauda arvensis) gehört zu den gefährdeten Vogelarten in Deutschland. Als Bodenbrüter versteckt sie ihre Nester in selbstgescharrten Mulden im Gras, dies erklärt auch die Schutzmaßnahmen, die auf dem Tempelhofer Feld ergriffen werden. Bis August werden die Wiesenbereiche zwischen der beiden Start- und Landebahnen abgesperrt, die während dieser Zeit nicht betreten werden dürfen. Um Störungen der brütenden Vögel zu vermeiden, bitten wir außerdem auf das Einhalten der Leinenpflicht für Hunde zu achten.

Zu erkennen sind die bis zu 19 cm großen Feldlerchen an dem langen Schwanz, dem dunkelgestreiften, beigen bis rötlichbraunen Gefieder und dem hellen Bauch. Mit ihrem charakteristischen Trillern und Zirpen sind die Vögel vom Frühjahr bis zum Spätsommer weithin zu hören. Ein Vogelpaar brütet von April bis Mitte August bis zu dreimal pro Saison und ist bei der Aufzucht der Jungen auf freie Flächen von mehreren Quadratkilometern angewiesen. Offene weite Graslandschaften wie das Tempelhofer Feld sind für sie besonders gut geeignet.

Nach dem Ende der Brutsaison im Spätsommer werden die Wiesenbereiche frei gegeben und stehen dann wieder für Freizeitaktivitäten zur Verfügung.

Weitere Information zum Schutz der Feldlerchen