Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni bekräftigt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) ihren Kurs für eine nachhaltige und klimaresiliente Stadtentwicklung. Angesichts zunehmender Hitzeperioden, Starkregenereignisse und wachsender Anforderungen an den Schutz natürlicher Ressourcen setzt Berlin verstärkt auf konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Erhalt urbaner Lebensqualität.
Ein zentraler Baustein ist dabei die Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips. Durch die gezielte Speicherung und Nutzung von Regenwasser, die Entsiegelung von Flächen sowie die Förderung der Begrünung von Dächern und Fassaden wird die Stadt widerstandsfähiger gegenüber Extremwetterlagen gemacht. Den strategischen Rahmen bildet die Berliner Nachhaltigkeitsstrategie. Sie schafft verbindliche Grundlagen dafür, Klimaanpassung systematisch in Planung und Verwaltung zu verankern – etwa beim Schutz und Ausbau von Stadtgrün, beim Umgang mit Hitze in dicht bebauten Quartieren und bei der Vorsorge gegen Starkregen.
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Der Weltumwelttag macht deutlich: Klimaschutz und Klimaanpassung sind konkrete Aufgaben für unsere Stadt. Mit der Schwammstadt-Strategie und dem Klimaanpassungsgesetz haben wir zentrale Instrumente, um Berlin besser auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorzubereiten. Wir haben wichtige Grundlagen geschaffen – und treiben die Umsetzung jetzt konsequent voran, für mehr Lebensqualität und eine resiliente Stadt.“