Sharing-Strategie 2035: Senatsverwaltung legt Gesamtkonzept für geteilte Mobilität vor – mehr Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum
Pressemitteilung vom 06.05.2026
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat die Sharing-Strategie 2035 formal abgeschlossen. Sie schafft einen integrativen Rahmen für geteilte Mobilitätsangebote wie Fahrzeug-Sharing und stellt deren Beitrag zu einer nachhaltigen, flexiblen und vernetzten Stadtmobilität in den Vordergrund.
Senatorin Ute Bonde: „Mit der Sharing-Strategie 2035 setzen wir einen entscheidenden Meilenstein für die Mobilitätswende Berlins. Sie bringt Ordnung, Sicherheit und Nachhaltigkeit in unseren Stadtverkehr und ordnet geteilte Mobilität in eine klimafreundliche, vernetzte und bürgernahe Zukunft ein“
Die Strategie sieht die Errichtung eines Netzes aus ca. 3.000 baulichen Mobilitätsstandorten in den Gebieten 0, 1 und 2 vor. Diese Gebiete decken flächenmäßig rund 60 Prozent und bezogen auf die Einwohner über 80 Prozent der Stadt ab. Die Standorte ermöglichen das Anbieten, Anmieten und Beenden von Sharing-Fahrzeugen.
Das Stadtgebiet wurde in Dichte- und Nutzungsgebiete unterteilt: Gebiete 0 und 1 mit hoher Dichte eignen sich optimal, während Gebiet 3 mit geringer Dichte weniger geeignet ist. Die maximale Laufdistanz zum nächsten Standort beträgt 100 m in Gebiet 0 und 200 m in den Gebieten 1 und 2. An rund 500 Standorten finden zusätzlich Carsharing-Fahrzeuge Platz.
Für Sharing-E-Scooter und -Fahrräder werden sukzessive Parkverbotszonen zwischen den Standorten eingerichtet, sodass Mietvorgänge nur dort möglich sind („hub-only“). Dies schafft mehr Ordnung auf Gehwegen und Straßen und erhöht die Verkehrssicherheit. Die Errichtung und der Betrieb der Standorte obliegen der BVG. Die Strategie umfasst ein Monitoring- und Evaluationskonzept zur Überprüfung der Umsetzung und Wirkung mit Nachjustierungsmöglichkeiten. Die Elemente wurden in einem breit angelegten Dialogverfahren vom 24.09. bis 14.11.2025 mit Anbietern, Bezirken, Hauptverwaltung und Interessenverbänden erörtert.
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