Erstmals gleiche Regeln für Frauen- und Männerfußball: Längere Übertragungszeiten im Freien
Pressemitteilung vom 17.04.2026
Erstmals schafft das Land Berlin eine einheitliche Regelung für die öffentliche Übertragung von Frauen- und Männerfußball bei großen Turnieren: Mit einer neuen Verordnung ermöglicht Senatorin Ute Bonde längere Übertragungszeiten im Freien und sorgt zugleich für mehr Planungssicherheit in der Gastronomie über die laufende Saison hinaus. Der Rat der Bürgermeister hat die Regelung am Donnerstag einstimmig beschlossen. Sie gilt rechtzeitig für die DFB-Pokalfinals der Frauen am 14. Mai und der Männer am 23. Mai 2026 in Berlin sowie für die Fußball-Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in Mexiko, Kanada und den USA.
Die Verordnung von Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, ermöglicht es Gaststätten mit Außengastronomie unter bestimmten Rahmenbedingungen, eine öffentliche Übertragung der Spiele bis in die Nachstunden durchzuführen. Nach der Zustimmung des Rats der Bürgermeister wird der Beschluss nun formal von Senatorin Bonde abgezeichnet und anschließend im Amtsblatt sowie im Internet veröffentlicht.
Da die Weltmeisterschaft in diesem Jahr in Mexiko, Kanada und den USA stattfindet, werden viele Begegnungen aufgrund der Zeitverschiebung von sieben bis zehn Stunden erst in den späten Abendstunden oder nachts in Deutschland ausgestrahlt. Die neue Regelung sieht vor, dass die Nutzung der Außenbereiche bis zum Ende der jeweiligen Spiele, die innerhalb der zugelassenen Zeiten begonnen haben, bis zum Spielende verlängert werden darf. (Die genehmigten Zeiten können der Verordnung entnommen werden.) Diese Ausnahmeregelung gilt ausdrücklich nur für Betriebe, die die genannten Spiele öffentlich übertragen.
Senatorin Ute Bonde erklärt dazu: „Lasst uns diese besonderen Sportmomente gemeinsam mit Gästen aus aller Welt friedlich genießen und feiern. Das verbindet die Menschen. Mit dieser Entscheidung appelliere ich zugleich an alle Beteiligten und Fans, während der Spiele und danach rücksichtsvoll und respektvoll miteinander umzugehen. Ich wünsche uns allen einen fröhlichen, friedlichen und fairen Fußballfrühling und -sommer.“
Gerrit Buchhorn, Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gastronomieverbands Berlin e.V. (DEHOGA Berlin): Der DEHOGA Berlin begrüßt, dass die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin unsere Anregung aufgegriffen und erneut verlängerte Öffnungszeiten der Außengastronomie rund um das DFB-Pokalendspiel sowie während der WM ermöglicht. Dies ist ein wichtiger Impuls für die Berliner Gastronomie. Gerade bei großen Sportereignissen steigt die Nachfrage. Verlängerte Öffnungszeiten schaffen die nötige Flexibilität für die Betriebe und tragen zu einer lebendigen Atmosphäre in der Stadt bei – für Berlinerinnen und Berliner ebenso wie für internationale Gäste. Wir begrüßen diese pragmatische Entscheidung ausdrücklich.“
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