Erweiterung der „Digitalen Plattform Stadtverkehr“

Digitale Plattform Stadtverkehr

Projektbeginn: 2025 / Projektende: 2028

Kurzbeschreibung

Für ein effizientes Management von innovativen Datenströmen, wie sie zum Beispiel beim automatisierten und vernetzten Fahren generiert werden oder auch für die Erfassung statischer und hoch dynamischer Sensordaten aus der Straßendetektion, wird in der Senatsverkehrsverwaltung eine Verkehrsdatenplattform betrieben. Die aus mehreren einzelnen Komponenten bestehende „Digitale Plattform Stadtverkehr“ (DPS) bietet dem Land Berlin, den Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung, Wirtschaft und Forschung ein intuitiv und frei zugängliches Webportal, welches den Zugriff auf sämtliche Daten der Verkehrsdatenplattform ermöglicht.

Die Philosophie hinter diesem Projekt ist die Bereitstellung von offenen Daten über offene Schnittstellen mit einer offenen Software. Die Vorteile der Digitalen Plattform Stadtverkehr sind vielfältig und umfassen unter anderem folgende Punkte:

  • Unternehmen, Behörden und Privatpersonen veröffentlichen Daten, die Entwicklerinnen und Entwickler für die Schaffung digitaler Lösungen nutzen. Der Plattformbetreiber stellt als Moderator die Datenqualität sicher.
  • Echte Mehrwertdienste entstehen aus der Veredelung von Rohdaten. Die Daten sind in Standardformaten wie z. B. GeoJSON verfügbar inkl. Open Source Skripten zur Verarbeitung.
  • Nutzerinnen und Nutzer sind von Diensten der freien Wirtschaft oft ein hohes Serviceniveau gewohnt. Die Digitale Plattform Stadtverkehr bietet vergleichbaren Komfort und darüber hinaus exklusive Datensätze.
  • Hochwertige Daten und Dienste tragen zur Steigerung der Automatisierung und damit Effizienz bei. Gleichzeitig bieten sie die Grundlage für Analysen, die in der Verkehrsplanung benötigt werden.
  • Die DPS besteht derzeit aus der Webseite der Verkehrsinformationszentrale und den dort verfügbaren Inhalten, einer umfangreichen und leicht zugänglichen Datenbank sowie einer inhäusig entwickelten Software zur Analyse der aktuellen und historischen Verkehrslage.

Derzeit liegt der Fokus der Weiterentwicklung der Plattform bei der Erweiterung der Analysemethoden für die aktuelle und historische Verkehrslage mit dem Ziel, prognostizieren zu können wo Stausituation in naher Zukunft wahrscheinlich auftreten werden. Außerdem erfolgt die Erweiterung der E-Infoplattform um freie und belegte E-Ladesäulen anzuzeigen und den Ordnungsämtern die Kontrolle von Verstößen zu erleichtern.

Hier gelangen Sie zur Webseite der Verkehrsinformationszentrale: viz.berlin.de

Rolle der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Projektleitung

Programm/Call

  • VERKKO – European network for safer, greener, and digital traffic management, intermodal freight, and cross-border mobility improvements along the TEN-T corridors
  • CEF 2 Transport – Actions related to smart and interoperable mobility – General envelope (CEF-T-2024-SIMOBGEN)

Fördermittelgeber und Projektträger

Co-funded by the European Union

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Robert Budras-Krüger