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Internationale Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017


IGA Berlin 2017 - der Wolkenhain als markantes Aussichtsbauwerk auf dem Kienberg; Foto: Dominik Butzmann
IGA Berlin 2017 - der Wolkenhain als markantes Aussichtsbauwerk auf dem Kienberg; Foto: Dominik Butzmann

IGA Berlin 2017
Nach einem Beschluss des Berliner Senats zur Bewerbung Berlins um die IGA 2017 im November 2008 traf die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) ein Jahr später im Herbst 2009 die Entscheidung, die IGA 2017 in Berlin auf dem Standort des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof auszurichten. Im Dezember 2011 erfolgte die Fertigstellung des Rahmenkonzepts für die IGA Berlin 2017 und im Juni 2012 folgte die Fertigstellung des Ausstellungskonzepts für den Standort Tempelhof unter der Leitlinie "Stadt für morgen" mit den Themenschwerpunkten Garten-, Freiraum- und Stadtausstellung.

Am 18. September 2012 fällte der Berliner Senat entgegen den bisherigen Planungen die Entscheidung  für die Verlagerung der IGA Berlin 2017 vom Tempelhofer Feld nach Marzahn-Hellersdorf mit dem Herzstück "Gärten der Welt". Das neue Rahmenkonzept wurde dann im Mai 2013 veröffentlicht. Im Dezember 2013 wurde nach einem Internationalen Landschaftsarchitektonischen Wettbewerb der Zuschlag (erster Preisträger) der Bürogemeinschaft geskes.hack Landschaftsarchitekten und VIC Brücken und Ingenieurbau und Kolb Ripke Architekten für die Umsetzung der Pläne erteilt.

Die konkreten Planungen zur IGA Berlin 2017 selbst sowie deren Umsetzung wurden ab Sommer 2014 den interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf mehreren vom Bezirk Marzahn-Hellersdorf und der IGA Berlin 2017 GmbH organisierten gut besuchten Bürgerversammlungen unter dem Stichwort "IGA im Dialog" vorgestellt. Dabei geäußerte Bedenken und kritische Anmerkungen zur Seilbahn, der temporären Schließung des Kienbergs während der Bauphase oder der Parkplatzsituation in den angrenzenden Wohngebieten wurden soweit berechtigt und möglich in der Umsetzung der Planungen berücksichtigt. Das große Interesse der Berlinerinnen und Berliner an der IGA Berlin 2017 zeigte sich auch in den tausenden Besuchern der von 2014 bis 2016 durchgeführten Baustellenführungen und der IGA-Herbsttour.

Am 13. April 2017 wurde dann die erste Internationale Gartenausstellung Berlins eröffnet und am 15. Oktober 2017 schloss sie wieder ihre Tore. Nach einer nur ca. 6-wöchigen Umbauphase konnten die Gärten der Welt wieder für die Besucherinnen und Besucher geöffnet werden. Der Kienbergpark wurde wie im Vorfeld der IGA angekündigt und versprochen Anfang März 2018 wieder ohne Umzäunung und unentgeltlich zugänglich freigegeben.

Nachfolgend ist die anlässlich der Beendigung der IGA herausgegebene offizielle Pressemitteilung der IGA Berlin 2017 GmbH vom 15.10.2017 auszugsweise widergegeben.

Danke und Auf Wiedersehen!
Berlins erste Internationale Gartenausstellung schließt ihre Tore


Am Abschlusstag kamen noch einmal über 41.000 Menschen bei schönstem Herbstwetter auf das Gelände. Somit waren es einschließlich Samstag am Abschlusswochenende rund 56.000 Gäste auf Berlins erster Internationalen Gartenausstellung.

Trotz der sommerlangen Wetterkapriolen mit dem kältesten April seit zehn Jahren und dem Jahrhundertstarkregen ist Berlins erste Internationale Gartenausstellung ein großer Erfolg für Stadt und Land: Insgesamt besuchten seit der Eröffnung am 13. April rund 1,6 Millionen Gäste aus Nah und Fern das größte Gartenfestival Deutschlands. Darunter rund 250.000 Kinder und Jugendliche und 33.000 IGA-Dauerkarten-Besitzer*innen - 98% aller Gäste waren mit ihrem Aufenthalt sehr zufrieden und zufrieden. Bei rund 8.000 Veranstaltungen, 28 wechselnden Blumenhallenschauen und einem Blütenmeer auf ca. 10.000 m² Wechselflor verbrachten die Gäste im Durchschnitt 5,5 erlebnisreiche Stunden pro Besuch auf der IGA Berlin 2017. Sie machten den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf für sechs Monate zu einem touristischen Hotspot.

Nach der IGA fährt ab Ende 2017 auch wieder Berlins erste Kabinenseilbahn – mindestens noch für drei Jahre mit Option der Verlängerung auf 20 Jahre. Sie garantiert nicht nur einen einzigartigen Panoramablick auf das Areal der „Gärten der Welt“ und den „Kienbergpark“. Die Seilbahn hat auch eine wichtige praktische Funktion für die Anreise zu den neuen Parkanlagen: Vom U-Bahnhof Berlin-Alexanderplatz führt sie via U-Bahnhof Kienberg-Gärten der Welt bequem, direkt und barrierefrei bis in die „Gärten der Welt“.

IGA - Baustellenführung am Eingang Blumberger Damm
Baustellenführung am Eingang Blumberger Damm
Foto: SenUVK

IGA - Baustelle der Wassergärten (Promenade Aquatica)
Baustelle der Wassergärten (Promenade Aquatica)
Foto: (c) Christo Libuda (Lichtschwärmer)

IGA - Wasserspielplatz
Wasserspielplatz
Foto: Thomas Uhlemann

IGA - Hallenschau Dahlien (Baia Mexicana)
Hallenschau Dahlien
(Baia Mexicana)
Foto: SenUVK

IGA - Herbstbepflanzung an der Seilbahnstation Blumberger Damm
Herbstbepflanzung an der Seilbahnstation Blumberger Damm
Foto: SenUVK

IGA - Veranstaltung in der Freilichtbühne (Arena)
Veranstaltung in der Freilichtbühne (Arena)