Vermessungstechnische Straßenbefahrung: Planung und Durchführung einer vermessungstechnischen Straßenbefahrung des Landes Berlin

Projektbeginn: 2024 / Projektende: 30.06.2026

Kurzbeschreibung

Die vermessungstechnische Straßenbefahrung des Straßennetzes des Landes Berlin dient der umfassenden Bestandserfassung des öffentlichen Straßenlandes. Mit Hilfe eines Mobile Mapping Systems (MMS) werden hochauflösende, nahtlos aneinandergrenzende und georeferenzierte 360°-Panoramabilder sowie detaillierte 3D-Punktwolken mittels LiDAR-Technologie (Light Detection And Ranging) aufgenommen.

Die Erfassung erfolgt unter Einhaltung strenger datenschutzrechtlicher Vorgaben. Personenbezogene Daten wie Gesichter und Kfz-Kennzeichen werden bereits während der Datenverarbeitung anonymisiert. Zudem werden die Arbeiten so organisiert, dass es zu keinerlei Einschränkungen des Straßenverkehrs kommt.

Die erhobenen Bild- und 3D-Daten werden verwaltungsintern zur schnellen und effizienten Bearbeitung der Aufgaben in den Straßenbau- und Straßenverkehrsbehörden verwendet. Durch die Bereitstellung der Daten können zahlreiche Einzelmessungen vor Ort entfallen, was Arbeitszeit spart und die Anzahl der notwendigen Fahrten reduziert.

Des Weiteren bilden die erfassten Daten die zentrale Grundlage für die Aktualisierung des Geodatenbestandes, die Fortschreibung des Detailnetzes sowie für weitere Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Rolle der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Projektleitung

Programm/Call

Förderprogramm: „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme”

Projekt: Aufbau eines Digitalen Zwillings des öffentlichen Straßenraumes Berlin – DigiZwiB

Fördermittelgeber und Projektträger

Bundesministerium für Verkehr mit Förderzusatz

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Lukas Neuhaus

Schlagworte

Straßenbefahrung, Geodaten, Digitalisierung, Saubere Luft, Verkehrsinfrastruktur