Trotz zunehmender Elektrifizierung des Verkehrssektors verzögert sich der Ausbau von Lademöglichkeiten durch lange Genehmigungs- und Planungsprozesse. Im Einzelhandel sind Lademöglichkeiten vorhanden oder geplant. Diese werden aber oft nicht optimal ausgelastet und mit unzureichender Wirtschaftlichkeit betrieben. Das Projektteam wird das Potenzial für die Fremdnutzung der LIS im Einzelhandel durch planbare Nutzungsgruppen (z.B. Taxigewerbe, Logistik, Carsharing, etc.) erheben. Diese gezielte Verschiebung von Ladevorgängen in den halb-öffentlichen Raum kann den Bedarf für den Ladenetzausbau in anderen Bereichen entlasten und damit auch Netzausbaubedarfe verringern. Außerdem entwickeln die Wissenschaftler:innen ein Konzept für eine digitale Matching Plattform. Wie auf einem Marktplatz werden damit Angebot und Bedarf für Lademöglichkeiten identifiziert und einfach zusammengebracht. Die Ergebnisse sollen auf weitere Standortarten und Regionen wie zum Beispiel Wohnungswirtschaft,
Parkhäuser oder auch ländliche Räume übertragen werden können.