Tangentiale Verbindung Ost - Aktuelles

Ein Drehkreuz für den Fuß- und Radverkehr: Neues zum Knotenpunkt B1/B5

Perspektivische Ansicht der Prinzipskizze Knotenpunkt B1/B5

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Im Zuge der Planungen zur TVO wurde der Knotenpunkt B1/B5 neu konzipiert. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen erhalten künftig ein eigenes Brückenbauwerk mit behindertengerechten Rampenzuführungen in die erste Ebene. So ist es möglich, diese beiden Verkehrsarten vom Kfz-Verkehr zu trennen und sich ungestört begegnen zu lassen. Zudem stellt diese Lösung einen Blickfang und ein Eingangstor zu Stadtmitte dar, welches sich gut in die Umgebung integriert. Sicherlich wird dieses Bauwerk auch als Aussichtsplattform in die verschiedenen Himmelsrichtungen genutzt werden.

Vorteil ist zudem, dass der Flächenverbrauch so gering wie möglich gehalten werden kann und dabei der Verkehr dennoch flüssig gestaltet wird. Dafür wurde erstmals in Berlin eine Knotenpunktlösung in drei Ebenen erarbeitet. Der Kfz-Verkehr wird in zwei Ebenen abgewickelt. Die Fuß-und Radverkehre werden getrennt davon über ein separates Brückenbauwerk in die jeweiligen Richtungen geführt.

Dafür wird die B1/B5 als gedeckeltes Trogbauwerk tiefer gelegt und nimmt den Geradeausverkehr ohne Ampelanlage auf (ungehindertes Fahren in Ost-/West-Richtung). Von der B1/B5 führen Rampenbauwerke auf die TVO, welche sich geländegleich einordnet. Die TVO selbst und die anschließenden Rampenbauwerke an die TVO sind ohne Fußgänger- und Radverkehr ausgestaltet, so dass hier ein guter Verkehrsfluss mit einer Ampelanlage gesichert werden kann.

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Perspektivische Ansicht der Prinzipskizze Knotenpunkt B1/B5
Bild: SenUVK

Überblick über den Ablauf

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Bild: SenUVK

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