Die Entsorgung illegaler Ablagerungen kostete Berlin im vergangenen Jahr mehr als 13 Millionen Euro. Aus diesem Grund widmet sich die Senatsumweltverwaltung mit der Kampagne „Einfach abstellen hat seinen Preis” verstärkt dem Thema illegale Müllentsorgung. Ende März wurde die Kampagne von Senatorin Ute Bonde, der BSR-Vorstandsvorsitzenden Stephanie Otto und dem Bezirksstadtrat Christopher Schriner vorgestellt. Im Layout eines Möbelkatalogs werden die neuen Bußgelder für illegale Ablagerungen thematisiert, die im Herbst vergangenen Jahres erhöht worden sind. Wer beispielsweise Stühle, Tische, Matratzen oder ausgediente Kinderwagen rechtswidrig auf Straßen oder in Grünanlagen abstellt, muss mit bis zu 1.500 Euro Strafe rechnen. Gleichzeitig will die Kampagne legale Alternativen sichtbar machen, wie zum Beispiel die 14 BSR-Recyclinghöfe, den günstigen BSR-Sperrmüll-Abholservice, die Tiptapp-App zur Transporthilfe bei der Sperrmüllentsorgung oder die entgeltfreien Kieztage.
Newsletter Zero Waste, Nr. 27
Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026 mit der BSR-Vorstandsvorsitzenden Stephanie Otto, Bezirksstadtrat Christopher Schriner und Senatorin Ute Bonde (v.l.n.r.)
Bild: Marc Vorwerk
April 2026