Berlin baut neue Brücke zur Insel Gartenfeld: Offizieller Spatenstich für die Rhenaniabrücke in Spandau

Pressemitteilung vom 29.04.2026

Mit dem heutigen ersten Spatenstich beginnt der Bau der neuen Rhenaniabrücke in Berlin-Spandau. Das Brückenbauwerk ist ein zentraler Bestandteil für die verkehrliche Erschließung des neuen Wohnquartiers „Das Neue Gartenfeld“ und schafft die Voraussetzung für dringend benötigten Wohnungsneubau in der wachsenden Stadt.

Die Entwicklung neuer Wohngebiete ist untrennbar mit leistungsfähiger und zukunftsfähiger Infrastruktur verbunden. Mit der Rhenaniabrücke entsteht eine moderne Verkehrsverbindung über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, die sowohl den öffentlichen Nahverkehr als auch den Rad- und Fußverkehr stärkt.

Senatorin Ute Bonde: „Berlin baut Brücken – nicht nur zur Erhaltung bestehender Infrastruktur, sondern gezielt auch im Neubau, um neue Wohnquartiere gut anzubinden. Die Rhenaniabrücke ist ein Schlüsselprojekt für das Neue Gartenfeld. Sie zeigt, wie Wohnungsbau und nachhaltige Mobilität zusammen gedacht und umgesetzt werden können. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die durch enge und kooperative Zusammenarbeit den Weg für den heutigen Baubeginn geebnet haben.“

Der erfolgreiche Start des Projekts ist Ergebnis einer engen Abstimmung zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie dem Bezirk Spandau. Auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Planungsgemeinschaft und der Realisierungsträgerin hat neue Wege in der Planung von Brückenbauwerken ermöglicht.

Die Planung der Rhenaniabrücke basiert auf dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung. Seit dem Abschluss des städtebaulichen Vertrags zum Bebauungsplan 5-109 „Gartenfeld“ im Jahr 2018 wurden die infrastrukturellen Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt. Nach umfangreichen verkehrlichen Untersuchungen, Abstimmungen mit Trägern öffentlicher Belange und Anliegern sowie der abschließenden Entwurfsplanung konnte Ende 2025 die Bauausführung vorbereitet und vergeben werden.
Die neue Rhenaniabrücke wird als Einfeld-Trogbrücke in Stahlverbundbauweise errichtet. Sie ist rund 47 Meter lang und 19,6 Meter breit. Der Straßenraum wird symmetrisch aufgeteilt und umfasst Fahrstreifen für den öffentlichen Nahverkehr, Radwege, Gehwege sowie entsprechende Sicherheitsräume. Damit wird eine sichere und leistungsfähige Verbindung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer geschaffen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/infrastruktur/brueckenbau/rhenaniabruecke/