Senatsverwaltung fördert zusätzliche Fahrradstellplätze in Bezirken

Fahrradbügel am Leibniz-Gymnasium in Kreuzberg
Bild: Ilka Weiß / SenUVK
Pressemitteilung vom 24.01.2019

Bezirke können 2019 zum dritten Mal finanzielle Mittel für zusätzliche Fahrradbügel und Doppelstockparker anmelden

Auch 2019 stellt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den Bezirken wieder Gelder für den Bau zusätzlicher Fahrradabstellanlagen zur Verfügung. Damit geht das seit 2017 bestehende Förderprogramm in das dritte Jahr. Die Bezirke können bis zum 31. Mai 2019 finanzielle Mittel für die Errichtung von Fahrradabstellanlagen anmelden. Gefördert werden klassische Fahrradbügel und Doppelstockparker. Sichere und komfortable Fahrradstellplätze sind Teil des Ausbaus der Radverkehrsinfrastruktur und der Förderung des Radverkehrs.

Als Standorte für zusätzliche Fahrradstellplätze kommen öffentliche Flächen an Straßen, öffentlich zugängliche Flächen an Schulen, Kindertagesstätten, Jugend- und Freizeiteinrichtungen, Amtsgebäuden oder Sportstätten in Frage.

Mit dem Fahrradbügel-Programm der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wurden im Jahr 2017 insgesamt 1.194 Fahrradbügel und somit 2.388 Fahrradabstellplätze errichtet. Eine abschließende Bilanz für 2018 liegt noch nicht vor; es zeichnet sich aber bereits ab, dass sich die Zahl der neu errichteten Fahrradbügel im vergangenen Jahr gegenüber 2017 mindestens verdoppelt hat.

Die meisten Fahrradbügel hat 2018 der Bezirk Neukölln errichtet: Hier wurden insgesamt 1.000 Fahrradbügel aufgebaut.

Zwei weitere Beispiele: Schnell und pragmatisch wurde im Bezirk Steglitz-Zehlendorf eine neue Fahrradabstellanlage an der Johannes-Tews-Grundschule errichtet. Die 324 Fahrradstellplätze werden von den Schülerinnen und Schülern rege genutzt.

Eine neue Fahrradabstellanlage samt einer Querungshilfe für Fußgängerinnen und Fußgänger steht seit August 2018 vor dem Leibniz-Gymnasium in der Schleiermacherstraße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.