Berlin als Open-Air-Museum der Industriekultur: Neue Fahrradroute „Warmes Licht und kühles Bier“ ist beschildert
Pressemitteilung vom 17.04.2026
Die erste von insgesamt acht preisgekrönten Fahrradrouten der Berliner Industriekultur ist pünktlich zum Start der Fahrradsaison ausgeschildert. Die Themenroute „Warmes Licht und kühles Bier“ führt Radfahrerinnen und Radfahrer auf komfortablen Wegen durch spannende Berliner Zeitgeschichte.
Das Logo mit weißem Blitz auf rotem Grund weist den Weg quer durch Kreuzberg, Mitte, Wedding und Prenzlauer Berg. Die 25 Kilometer lange Route führt auf sorgsam ausgewählten Wegen zu 18 Sehenswürdigkeiten der Berliner Industriekultur, insbesondere zu eindrucksvollen Schauplätzen der Elektroindustrie und zu vielen Brauereien in Prenzlauer Berg. Selbst für Berlinerinnen und Berliner gibt es viel Neues zu entdecken. Die Kombination von Geschichte, Kultur und Natur macht die Radroute zu einem besonderen Erlebnis. Die Informationen über die Route sind als gedruckte Flyer, PDF-Download, GPX-Tracks und per Routennavigator komoot zugänglich – auf Deutsch und Englisch.
Das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) hat die Fahrradroute in enger Zusammenarbeit mit infraVelo, dem Berliner Senat, visitBerlin und vielen weiteren Partnern entwickelt. Die Finanzierung erfolgte aus Landesmitteln. infraVelo hat die Beschilderung umgesetzt.
Andreas Kraus, Staatssekretär, SenMVKU: Die Industrialisierung hat das Berliner Stadtbild geprägt. Mit den Radrouten der Berliner Industriekultur wird die einzigartige Industriegeschichte der Stadt erfahrbar. Gleichzeitig fördern wir den nachhaltigen, schonenden und klimafreundlichen Tourismus in der Stadt.
Joseph Hoppe, Leiter, Berliner Zentrum Industriekultur (bzi): Die imposanten Gebäude der Industriekultur sind bis heute überall sichtbar, ihre historische Bedeutung dagegen nicht. Wir haben die spannendsten Stories und die interessantesten Orte zusammengestellt und mit den schönsten Wegen verbunden. Per Rad werden die teils weit verstreut liegenden Orte als Ensemble erlebbar.
Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo: Eine attraktive Radinfrastruktur richtet sich an alle: An Menschen, die im Alltag auf sichere und komfortable Verbindungen setzen, genauso wie an alle, die Berlin auf dem Fahrrad entdecken wollen. Die Berliner Radwegweisung ist eine unserer Kernaufgaben – und diese neue ausgeschilderte Route zeigt, was dabei rauskommt, wenn alle an einem Strang ziehen.
Christian Tänzler, Pressesprecher visitBerlin: Die Route ist ein wichtiger Beitrag für stadtverträglichen und zukunftsfähigen Tourismus, da die Route meist abseits der Touristenströme verläuft. Die Auswahl der Schauplätze bedient das aktuelle Interesse der Gäste an ungewöhnlichen Orten und Geschichten, bei denen es viel Berlintypisches zu entdecken gibt.
Joachim Breuninger, Direktor Deutsches Technikmuseum: Wir als Teil des Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) freuen uns besonders, dass drei der acht Fahrradrouten der Berliner Industriekultur am Deutschen Technikmuseum starten. Darüber informiert die neue Info-Stele vor dem Eingang des Science Center Spectrum in der historischen Ladestraße unseres Museums. Die Routen sind ein toller Rückenwind für unser stadtplanerisches Anliegen „Mehr Stadt fürs Rad!“
Die Themenroute „Warmes Licht und kühles Bier“ auf einen Blick:
- Länge: 25 km (21 km auf Asphalt)
- Wegearten: Radwege, Nebenstraßen und Uferwege
- 18 Sehenswürdigkeiten (16 davon stehen unter Denkmalschutz)
- Strecke: führt durch verschiedene Kieze in Kreuzberg, Mitte, Wedding, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg
- Entspannte Pausen: 9 Gaststätten an Orten der Industriekultur
- Beschilderung: 85 Wegweiser und 100 Routenplaketten weisen den Weg, alle sind mit einem Schutz gegen Aufkleber und Graffiti beschichtet
- Start/Ziel: Deutsches Technikmuseum
- Schwierigkeit: leicht
Weitere Informationen sowie einen Routenflyer hier:
Fahrradroute-01-Licht-Bier-DE.pdf
»Warmes Licht und kühles Bier« – Berliner Zentrum Industriekultur
Fahrradrouten – Berliner Zentrum Industriekultur
Über das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi): Das Berliner Zentrum Industriekultur macht Berlins industrielles Erbe durch innovative Angebote und Vermittlungsformate sichtbar. Dabei steht es für eine nachhaltige Entwicklung dieses Erbes und setzt Impulse für die Positionierung Berlins als innovative Metropole. Das Berliner Zentrum Industriekultur ist eine Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (oberste Denkmalschutzbehörde Berlin).
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen finanziert das Berliner Zentrum Industriekultur. Die acht Radrouten der Berliner Industriekultur wurden zusätzlich durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert. Die Finanzierung der Ausschilderung der Radroute „Warmes Licht und kühles Bier“ erfolgte durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU). In diesem Jahr hat die SenMVKU die acht Fahrradrouten der Berliner Industriekultur mit dem Engagementpreis „Fahrrad Berlin“ ausgezeichnet.
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