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Max-Taut-Schule

Max-Taut-Schule: Außenansicht

Oberstufenzentrum in Lichtenberg

Die Max-Taut-Schule ist führend in der Ausbildung im Bereich Gebäude-Umwelt-Technik in Berlin. Besonderes Augenmerk wird auf die Energiewende mit ihren ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen gelegt.

Maßnahmen zum Klimaschutz an der Max-Taut-Schule

Umweltzertifikat für Anlagenmechaniker

Nachhaltigkeit ist im Unterricht an der Max-Taut-Schule ein zentraler Begriff. In der Ausbildung zum Anlagenmechaniker bzw. zur Anlagenmechanikerin Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik lernen die Azubis zum Beispiel, was eine nachhaltige Gebäudetechnik ausmacht. Sie bekommen unter anderem eine Einführung in Photovoltaik und Solarthermie sowie in Trink- und Abwassertechnik unter Berücksichtigung ökologischer Zusammenhänge. Die Auszubildenden haben zusätzlich die Möglichkeit, ein Umweltzertifikat zu erwerben. Die Leistungsnachweise in sogenannten Umweltmodulen sollen sie für eine nachhaltige Entwicklung sensibilisieren und ihnen Umweltkompetenz vermitteln. Das Zertifikat selbst kann als Zusatzqualifikation für eine spätere Bewerbung genutzt werden.

Umweltbildung als zentraler Unterrichtsinhalt

Nicht nur die künftigen Anlagenmechaniker profitieren von dieser konsequenten Herangehensweise an das Thema Klimaschutz. Die Umweltbildung ist Grundlage für die Ausrichtung des Oberstufenzentrums im Allgemeinen. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen wird von allen Lehrkräften der Schule in allen Bildungsgängen eingebunden. Neben der effektiven bzw. nachhaltigen Energienutzung werden auch Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, Wasserreinhaltung, umweltschonende Werkstoffe und die Erhaltung natürlicher Lebensräume thematisiert und mit Ausbildungsinhalten verknüpft. Und das ist preisgekrönt. Für die Integration umweltbildender Inhalte in den Unterricht wurde die Max-Taut-Schule schon mehrfach als Umweltschule in Europa ausgezeichnet.

Solargarten und Photovoltaikanlage

Als Anschauungsobjekt, wenn es um die nachhaltige Energieerzeugung geht, dient der Solargarten auf dem Pausenhof. Dort stehen verschiedene Arten von Kollektoren, deren Funktionsweise praxisgerecht vermittelt werden kann. Da die Anlage auf dem Boden installiert ist, können die Auszubildenden ganz in Ruhe mit Installationsarten, Anschlüssen und Ausrichtungen experimentieren. Eine Nummer größer geht es auch. Große Teile der Dachflächen der Max-Taut-Schule sind mit Solarzellen ausgestattet, die das denkmalgeschützte Schulgebäude mit regenerativer Energie versorgen. Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von knapp 370 Kilowatt-Peak (kWp) und sorgt für eine CO2-Einsparung von 171.000 Kilogramm pro Jahr. Sie wurde im Jahr 2018 von den Berliner Stadtwerken errichtet.

Maßnahmen im Überblick

Steckbrief: Über die Max-Taut-Schule

An der Lichtenberger Max-Taut-Schule lernen rund 2300 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende in einem Dutzend Bildungsgängen. Unterrichtet werden sie von über 100 Lehrkräften.

Schulphilosophie

Die Bildungseinrichtung ist ein Oberstufenzentrum für Gebäude- und Umwelttechnik. Die Schule sieht ihre Aufgabe darin, junge Menschen optimal auf den sich verändernden Arbeitsmarkt vorzubereiten. Angeboten werden Kurse zur Berufsvorbereitung und zur Berufsbildung sowie der Erwerb von Fachhochschulreife und Abitur. Neben der Umweltbildung spielt die Sprachbildung im Unterricht eine übergeordnete Rolle.

Auszeichnungen

  • Umweltschule in Europa
  • Berliner Klimaschule

Kartenansicht: Max-Taut-Schule

Jugendliche sammeln Müll

Handlungsfelder

Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Handlungsfelder