Coronavirus
Im Zusammenhang mit den Maßnahmen des Berliner Senats zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus wurde am 08.06.2020 der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wieder in Richtung Regelbetrieb aufgenommen.


    Umwelt  

 

Re-Use Berlin

Re-Use Berlin gibt es seit 2018.


  • Brillenbox, Re-Use-Berlin-Logo; Foto: trias gGmbH
    Foto: trias gGmbH
  • Sozialkaufhaus, Re-Use-Berlin-Logo; Foto: SenUVK /PEPERONI
    Foto: SenUVK /PEPERONI
  • Preisverleihung Ideenwettbewerb, Re-Use-Berlin-Logo; Foto: SenUVK
    Foto: SenUVK
  • Pop-up-Store, Re-Use-Berlin-Logo; Foto: SenUVK /PEPERONI
    Foto: SenUVK /PEPERONI
  • Radfahrer mit Lastenfahrrad, Re-Use-Berlin-Logo; Foto: Velogista
    Foto: Velogista
  • Voll bepackter Mann im Hinterhof, Re-Use-Berlin-Logo; Foto: SenUVK /PEPERONI
    Foto: SenUVK /PEPERONI
  • Gebrauchtes kommt auf den Markt. Re-Use-Berlin-Logo; Foto: SenUVK /PEPERONI
    Foto: SenUVK /PEPERONI
  • Neue Ideen werden dringend gebraucht. Re-Use-Berlin-Logo; Foto: OnAir – stock.adobe.com
    Foto: OnAir – stock.adobe.com
 
Klimawandel, Umweltverschmutzungen und Artensterben sowie die Vermüllung der Meere zeigen, dass unser Leben im Überfluss dramatische Auswirkungen hat. Ein Bewusstsein im Umgang mit den Ressourcen muss geschaffen werden – global wie lokal. Deshalb sollen mehr Berlinerinnen und Berliner zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren motiviert werden. Denn im Gebrauchtwarenmarkt liegt enorm wichtiges Potenzial zu Erreichung des Leitbilds "Zero Waste", das auch im Berliner Koalitionsvertrag und im aktuellen Abfallwirtschaftskonzept 2020-2030 verankert wurde. Dieses Potenzial gilt es, innerhalb umfassender, gezielter Maßnahmen in der Berliner Gesamtbevölkerung weiter zu befördern.

Zu diesem Anlass wurde eine Dachmarke hervorgebracht, unter der sich relevante Maßnahmen konsistent und merkenswert kommunizieren: Seit September 2018 gibt es "Re-Use Berlin. Wiederverwenden statt Wegwerfen.", die Zero-Waste-Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Zur Marke gehörte bereits eine integrierte Kampagne, die die Bereitschaft zur Wiederverwendung stärken sollte und entsprechend neue geeignete Sammel- und Verkaufsaktionen bewarb. Die Grundideen zu diesen Pilotaktionen unterlagen den wissenschaftlichen Untersuchungen des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Dazu zählten Sammlungen an Marktplätzen, Sammlungen am BSR-Recyclinghof und direkte Abholungen mit Velotaxen. Die gesammelten Waren der Aktionen wurden an Sozialkaufhäuser weitergegeben, bzw. in einem Pop-up-Store im CRCLR-Haus in Berlin-Neukölln verkauft.

Auch im vergangenen Jahr wurden Sammelaktionen auf Ökomärkten durchgeführt. Die gesammelten Gebrauchtwaren wurden anschließend in vier Berliner Sozialkaufhäusern verkauft. Die Vernetzung der Berliner Re-Use-Akteure wurde dadurch gestärkt werden und Synergien geschaffen werden. Auch wurden im Zuge eines Ideenwettbewerbs (verlinken) verschiedene Re-Use-Ansätze aus Berlin gesichtet. Die Gewinner-Projekte sollen in diesem Jahr teilweise umgesetzt werden.

Re-Use Berlin baut in den kommenden Jahren kontinuierlich auf die bisherigen Erfolge auf, initiiert neue Konzepte und vernetzt die eigenen Aktivitäten mit anderen lokalen Zero-Waste-Initiativen.