„Biologische Vielfalt ist die Grundlage für eine lebenswerte und klimaresiliente Stadt. Sie ist unverzichtbar für funktionierende Ökosysteme und macht Berlin widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels“, erklärt Senatorin Ute Bonde anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2026.
„Eine Stadt. 20.000 Arten“ – Kampagne für die biologische Vielfalt
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt macht Berlin mit der Kampagne „Eine Stadt. 20.000 Arten“ auf die oft verborgene Stadtnatur aufmerksam. Mit fünf humorvoll in Szene gesetzten, eher unbekannten und überraschenden Arten aus Berlin wird derzeit auf City-Light-Säulen, an U- und S-Bahnstationen, auf YouTube und Instagram sowie in Tageszeitungen und Postkarten für die biologische Vielfalt der Hauptstadt geworben.
Die Kampagne zeigt: Natur ist überall in Berlin. Sie lädt Berlinerinnen und Berliner ein, ihre Umgebung neu zu entdecken und die Vielfalt direkt vor der eigenen Haustür wahrzunehmen. Über QR-Codes und Hashtags erhalten Interessierte weitere Informationen und konkrete Anregungen zum Mitmachen.
Strategie und internationale Zusammenarbeit für urbane Biodiversität
Mit der „Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030+“ verankert Land Berlin den Schutz und die Entwicklung der Biodiversität als zentralen Bestandteil einer klimaangepassten Stadtentwicklung. Im Fokus stehen insbesondere der Erhalt wertvoller Lebensräume, die ökologische Aufwertung des öffentlichen Raums und die stärkere Integration von Biodiversität in Planung und Verwaltung.
Zugleich engagiert sich Berlins im „Berlin Urban Nature Pact“, einer internationalen Städteinitiative, die den Austausch zu Stadtnatur fördert und gemeinsame Lösungen für mehr biologische Vielfalt und Klimaresilienz voranbringt.
Berlinerinnen und Berliner zum Mitmachen eingeladen
Die Senatorin ruft die Berlinerinnen und Berliner dazu auf, selbst einen Beitrag zur biologischen Vielfalt zu leisten – etwa durch naturnahe Balkone und Gärten, den Verzicht auf nächtliche Beleuchtung und übermäßiges Mähen von Wiesen, oder auch die Unterstützung urbaner Naturprojekte.
„Jede begrünte Fläche, jede heimische Pflanze und jeder naturnah gestaltete Ort trägt dazu bei, Berlin artenreicher und lebenswerter zu machen“, so Senatorin Ute Bonde.