Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, freut sich sehr, dass die Brücke der A100, die über die Mecklenburgische Straße in Berlin-Wilmersdorf führt, saniert werden kann. Gutachter der Autobahn des Bundes (AdB) haben bestätigt, dass dies möglich ist und von einer Vollsperrung des entsprechenden Abschnitts der Berliner Stadtautobahn abgesehen werden kann.
Senatorin Bonde: „Die Nachricht, dass die Brücke über die Mecklenburgische Straße saniert und dabei weiterhin genutzt werden kann, ist eine gute für Berlin. Sie zeigt, dass wir mit gezielten Untersuchungen und enger Zusammenarbeit zwischen dem Land Berlin und der Autobahn GmbH schnelle und tragfähige Lösungen für unsere Infrastruktur finden. Wichtig ist dabei, dass die Arbeiten ohne Vollsperrung starten können. So bleibt der Verkehr bestmöglich in Bewegung, während an der Sicherheit und Zukunftsfähigkeit des Bauwerks gearbeitet wird.“
Nach Angaben der AdB sind die Vorbereitungen für die Sanierungen der angegriffenen Bewehrung und Betonkonstruktion schon angelaufen. Zugleich werde so schnell wie möglich die Planung eines Ersatzneubaus aufgenommen.
An der 56 Jahre alten Brücke wurden bei einer regulären Bauwerksuntersuchung im Oktober 2025 in einem Teilbereich eine abblätternde Betonschale und korrodierte Tragbewehrungen entdeckt. Um die Brücke zu entlasten, wurde hier auf der A100 zunächst der Laststreifen in Fahrtrichtung Norden gesperrt. Nach weiteren statischen Berechnungen musste der zweite der drei bestehenden Fahrstreifen Anfang November gesperrt werden. Zudem wurde die Auffahrt Detmolder Straße ebenfalls gesperrt.