Vier Metropolen im Vergleich – Wie kann urbane Umweltgerechtigkeit gelingen?

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Pressemitteilung vom 25.11.2025

Berliner Umweltgerechtigkeitskongress 2025

Zum 3. Berliner Umweltgerechtigkeitskongress haben sich am heutigen Dienstag (25. November 2025) Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft im Museum für Naturkunde versammelt. Dazu eingeladen hatte die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU).

Bei dem Treffen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Titel „Vier Metropolen im Vergleich – Wie kann urbane Umweltgerechtigkeit gelingen?“ intensiv über Herausforderungen und Chancen. Dabei stand der internationale Austausch im Fokus. So wurden Strategien und Erfahrungen aus Berlin, New York, London und Paris vorgestellt.

Andreas Kraus, Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt in der SenMVKU, betonte in seinem Grußwort zur Eröffnung des Kongresses: „Umweltgerechtigkeit ist kein rein lokales Thema, sondern eine globale Herausforderung, die Städte weltweit verbindet. Gerade der internationale Austausch ist entscheidend, um voneinander zu lernen und die Umweltqualität in Metropolen gezielt zu verbessern. Berlin setzt mit dem Umweltgerechtigkeitsatlas einen Rahmen, der nun auch gesetzlich im Klimaanpassungsgesetz der Stadt verankert ist.“

Das Land Berlin präsentierte auf dem Kongress die Fortschreibung des Umweltgerechtigkeitsatlas 2023/2024. Das datenbasierte Planungsinstrument liefert wertvolle Erkenntnisse zur Verteilung von Umweltbelastungen und -ressourcen in den Berliner Stadtquartieren und dient als Grundlage für die Entwicklung gerechterer Umweltpolitik. Der Umweltgerechtigkeitsatlas wurde erneut behördenübergreifend erarbeitet und zeigt, wo sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen besonderen Umweltbelastungen ausgesetzt sind. Er ist online abrufbar unter: